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		<title>.NjI.NzQ - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2026-05-04T15:13:01Z</updated>
		<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in transcribe europeana 1914-1918</subtitle>
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		<title>Transkriptor3000 am 10. März 2015 um 16:08 Uhr</title>
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				<updated>2015-03-10T16:08:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class='diff diff-contentalign-left'&gt;
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				&lt;td colspan='2' style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan='2' style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 10. März 2015, 16:08 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 22:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 22:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;nun dem Frieden näher? Ich glaube eher das Gegenteil. Je mehr Siege, &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;nun dem Frieden näher? Ich glaube eher das Gegenteil. Je mehr Siege, &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Sonst siegen wir uns zu Tode u. müssen zum Schlusse doch klein beigeben. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Sonst siegen wir uns zu Tode u. müssen zum Schlusse doch klein beigeben. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Oder will man etwa warten bis Frankreich u. England ausgehungert &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Oder will man etwa warten bis Frankreich u. England ausgehungert &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

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		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NjI.NzQ&amp;diff=233&amp;oldid=prev</id>
		<title>Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]   In unserem Garten schlug eine &quot;Schwere&quot; bei dem Birnenbaum ein. Ein Feldw. von der 9. ist verwundet u. sein Melder tot. Von der 4. K. sind 4 Tote…“</title>
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				<updated>2015-03-10T16:07:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]   In unserem Garten schlug eine &amp;quot;Schwere&amp;quot; bei dem Birnenbaum ein. Ein Feldw. von der 9. ist verwundet u. sein Melder tot. Von der 4. K. sind 4 Tote…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[LEFT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Garten schlug eine &amp;quot;Schwere&amp;quot; bei dem Birnenbaum ein.&lt;br /&gt;
Ein Feldw. von der 9. ist verwundet u. sein Melder tot. Von der 4. K.&lt;br /&gt;
sind 4 Tote, 6 Verwundete. Am Abend lösten ich Gruppe &amp;lt;u&amp;gt;Blume&amp;lt;/u&amp;gt; ab.&lt;br /&gt;
2.9.17. Der Tag verlief auf dem Stützpunkt ziemlich ruhig. Nachts, wie &lt;br /&gt;
immer geschanzt. 3.9.17. Heute regnet es wieder. Ich habe schon was zurecht&lt;br /&gt;
geschimpft. Abends meine Bude wetterdicht gemacht. Am Abend kam &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Oberst v. Gottberg&amp;lt;/u&amp;gt; die Stellung durch. 4.9.17 Heute hat der Russe das Gehöft, &lt;br /&gt;
in dem unser rechter Stützp. liegt kaputt geschossen. Der Hund war ganz verrückt.&lt;br /&gt;
Immer Schlag auf Schlag. Nur 2 Gebäude stehen, das andere ist alles &lt;br /&gt;
abgebrannt. Wieder gab es einige Tote u. Verwundete. Vizefeldw.&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wabnik&amp;lt;/u&amp;gt; war am Abend ganz verzagt trotzdem &amp;lt;u&amp;gt;Lükfeld&amp;lt;/u&amp;gt; ihn aufheitern &lt;br /&gt;
wollte. 5.9.17. Heute ist es ziemlich ruhig gewesen. &amp;lt;u&amp;gt;Am Abend Lükfelds&lt;br /&gt;
Kuchen gegessen&amp;lt;/u&amp;gt;. Tagsüber Karten gespielt. 6.9.17. Bis jetzt nichts &lt;br /&gt;
Besonderes. Jetzt gerade hört man vielfach von unseren Erfolgen auf allen &lt;br /&gt;
Kriegsschauplätzen. Im Westen trotzt die Mauer((?)) von Fleisch u. Stahl jedem&lt;br /&gt;
noch so wütenden Angriff eines überlegenen Feindes. Im Südosten ist der &lt;br /&gt;
Russe aus Österreich vertrieben worden. In Rumänien geht es vor. Im &lt;br /&gt;
Osten ist Riega, das sich solange gehalten hat endlich gefallen. England &lt;br /&gt;
wird durch unsere U-Bote weiter geschädigt usw. Bringen die Siege uns &lt;br /&gt;
nun dem Frieden näher? Ich glaube eher das Gegenteil. Je mehr Siege, &lt;br /&gt;
destomehr Forderungen, auf die kein friedl. Staat eingeht. Nicht nur die &lt;br /&gt;
Feinde &amp;lt;del&amp;gt;möchten&amp;lt;/u&amp;gt; müßten endlich zur Vernunft kommen, sondern auch wir.&lt;br /&gt;
Sonst siegen wir uns zu Tode u. müssen zum Schlusse doch klein beigeben. &lt;br /&gt;
Oder will man etwa warten bis Frankreich u. England ausgehungert &lt;br /&gt;
sind!?? Das könnte doch noch einige Jahre dauern. Währenddessen verblutet &lt;br /&gt;
die Jugend Deutschlands auf den Schlachtfeldern. Von einem Tag zum &lt;br /&gt;
andern wartet der arme Feldgraue((?)) auf ein Anzeichen, das ihm den &lt;br /&gt;
Frieden bringen soll. Viele begrüßen noch einen neuen Sieg &lt;br /&gt;
als Friedenshoffnung und wissen gar nicht, wie sehr sie sich irren. &lt;br /&gt;
Die meisten haben natürlich schon einsehen gelernt, daß Siegen &lt;br /&gt;
nur Opfer kostet u. nicht viel einbringt. Weshalb auch Länder erwerben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses ist doch nur die Grundlage zu einem neuen &lt;br /&gt;
Krieg. _ Bei uns in der Heimat wird ebenfalls viel auf den Krieg &lt;br /&gt;
geschimpft, aber bei jeder neuen Siegesmeldung sind gerade die, die &lt;br /&gt;
sonst das größte Maul haben, die eifrigsten Hurrarufer. Es verfehlt nie &lt;br /&gt;
den Eindruck auf einen Deutschen, wenn Glocken läuten u. Fahnen &lt;br /&gt;
wehen! _ Gerade dessen, der Tag u. Nacht bis zur Erschlaffung tätig &amp;lt;del&amp;gt;ist&amp;lt;/del&amp;gt; &lt;br /&gt;
sein muß, der sich in solchen Zeiten oft mit dem kläglichen Essen begnügt &lt;br /&gt;
u. zuletzt sein Blut fürs' Vaterland dahingibt, dessen wird am &lt;br /&gt;
wenigsten gedacht. Und wie wird der Mann im grauen Kittel in der &lt;br /&gt;
Heimat behandelt?! Mit scheelen Augen wird er überall angefahren, &lt;br /&gt;
ob er nicht etwas ohne Geld verlangt. Man wundert sich in den meisten &lt;br /&gt;
Städten darüber, daß gerade die schlechtesten Gastwirtschaften immer von Soldaten &lt;br /&gt;
aufgesucht werden. Mich wundert es nun nicht u. solche Leute, die &lt;br /&gt;
den Soldaten deshalb verurteilen, haben natürlich keine Ahnung, daß er dazu &lt;br /&gt;
direkt gezwungen ist. Um der tötlichen Langeweile der Kaserne zu entfliehen &lt;br /&gt;
geht der Soldat ins Gasthaus. Er hat das Bedürfnis mal fröhliche Gesichter&lt;br /&gt;
zu sehen u. unter lustigen Menschen zu sein. Geht solch ein Mensch nun &lt;br /&gt;
in ein besseres Restaurant so muß er schon an der Tür sein &amp;quot;Männchen&amp;quot; machen. &lt;br /&gt;
Still setzt er sich in eine Ecke u. unterhält sich im Flüstertone, während die &lt;br /&gt;
Augen auf die gestrengen Herrn vorgesetzten ruhn. Auf Getränke kann er &lt;br /&gt;
stundenlang warten, da der Herr Ober erst die vornehmen Gäste bedient. Ja &lt;br /&gt;
direkt gedemütigt wird man in solchen Lokalen. So hörte ich in Königsberg &lt;br /&gt;
wie so ein 16 jähriger Bengel von Ober zu einem älteren verwundeten Feldgrauen &lt;br /&gt;
beim Betreten eines Kaffees sagte: &amp;quot;Für Sie ist der Aufenthalt hier verboten!&amp;quot; &lt;br /&gt;
und noch dazu in einem Ton? Da wundert man sich nun, daß &lt;br /&gt;
der Soldatenstand so verrufen ist. Die Behandlung im Felde spottet jeder &lt;br /&gt;
Beschreibung. Man hat sich das Verhältnis von Vorgesetzten zum Untergebenen &lt;br /&gt;
als ein ideales vorgestellt. Es ist auch ein ideal - grober! Wenn &lt;br /&gt;
man so einen Vorgesetzten von abends bis morgens in der Arbeitszeit dauernd &lt;br /&gt;
schimpfen hört, daß es bis zum Russen zu hören ist, da hat man wirklich &lt;br /&gt;
genug. Bei jeder geringsten Gelegenheit bekommt der Mann die häßlichsten &lt;br /&gt;
Schimpfworte an den Kopf geworfen. Das geringste Vergehen wird&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

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