<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=.MTAzMw.OTE5</id>
		<title>.MTAzMw.OTE5 - Versionsgeschichte</title>
		<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=.MTAzMw.OTE5"/>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzMw.OTE5&amp;action=history"/>
		<updated>2026-09-22T05:49:58Z</updated>
		<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in transcribe europeana 1914-1918</subtitle>
		<generator>MediaWiki 1.24.0</generator>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzMw.OTE5&amp;diff=379&amp;oldid=prev</id>
		<title>Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]  man ihn nicht weg. Je mehr man schippte, desto mehr kam herunter. In mancher Nacht war der Graben vollständig mit dem Erdboden  gleich. Beim Weck…“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzMw.OTE5&amp;diff=379&amp;oldid=prev"/>
				<updated>2015-07-01T10:04:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]  man ihn nicht weg. Je mehr man schippte, desto mehr kam herunter. In mancher Nacht war der Graben vollständig mit dem Erdboden  gleich. Beim Weck…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man ihn nicht weg. Je mehr man schippte, desto mehr kam herunter.&lt;br /&gt;
In mancher Nacht war der Graben vollständig mit dem Erdboden &lt;br /&gt;
gleich. Beim Wecken der Posten hatte man dann alle Mühe &lt;br /&gt;
zu den verschneiten Unterständen zu kommen. Wie da so manch &lt;br /&gt;
mal geschimpft wurde! _ _ Mit den Russen lebten wir im &lt;br /&gt;
besten Einvernehmen. Kein Schuß fiel, trotzdem hüben u. drüben &lt;br /&gt;
dauernd Leute umherstanden. Oft gingen unsere Offiziere&lt;br /&gt;
hinüber und verhandelten mit dem Ivan. Die russische Artillerie&lt;br /&gt;
schoß noch immer kräftig, aber wir hatten ja gute &lt;br /&gt;
Stollen und so hatten wir keine Verluste. Unsere Geschütze gaben &lt;br /&gt;
oft Vergeltungsfeuer ab. _ Mein Unterstand war einer der&lt;br /&gt;
schlechtesten. Ein kl. Loch für 5 Personen. Endlich wurde ein neuer&lt;br /&gt;
fertig. Den haben wir uns dann auch nett eingerichtet, aber &lt;br /&gt;
nur etwa 3 Wochen bewohnten. Ich hatte wohl das längste u.&lt;br /&gt;
schlechteste Grabenstück der ganzen Komp. Man konnte dauernd&lt;br /&gt;
daran arbeiten, doch kam er nie in Ordnung. Die Verpflegung&lt;br /&gt;
war hier ausreichend. Wenigstens ich kam sehr gut aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Am 25. Mai &amp;lt;/u&amp;gt; 17 stellten wir morgens fest, daß die Russen &lt;br /&gt;
uns gegenüber, verschwunden waren. Am Abend wurde dieses&lt;br /&gt;
durch eine Patrouille unter Ltn. Heinrich bestätigt. Unser&lt;br /&gt;
Jagdkommmando u. 2 Gruppen von jedem Zuge wurden&lt;br /&gt;
nun in die alte Russenstellung gelegt und wir blieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch in unserer alten. Am &amp;lt;u&amp;gt;27.5.17&amp;lt;/u&amp;gt; rückten wir auch &lt;br /&gt;
nach &amp;quot;vorn&amp;quot; und legten die neue Stellung an. 3 Tage&lt;br /&gt;
hatte ich Stützpunkt 7 und dann wurde ich Kommandant&lt;br /&gt;
des Stützpunkt 9. Es hat sehr viel Arbeit gemacht gerade&lt;br /&gt;
diesen Stützpunkt auszubauen, da alles Felsen war. Habe&lt;br /&gt;
auch etwa 100 Handgranaten versprengt. Beiliegende&lt;br /&gt;
Skizze soll die Stellung veranschaulichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Furchtbar schlecht war es mit der Unterkunft bestellt. Es regnete&lt;br /&gt;
die ganze Zeit in Strömen. Nun waren aber, als wir dorthin &lt;br /&gt;
kamen 2 Stollenärme((?)) gesetzt, dort zog ich mit &amp;lt;u&amp;gt;Furchert&amp;lt;/u&amp;gt; ein.&lt;br /&gt;
Die andern spannten ein Zelt über den Graben und bezogen&lt;br /&gt;
die Quartiere. Morgens um 5 Uhr mußte ich mein &lt;br /&gt;
Quartier verlassen, weil die Pioniere weiterbauen wollten&lt;br /&gt;
und nachm. um 4 Uhr zog ich wieder ein. Die Herrn Vorgesetzten&lt;br /&gt;
waren natürlich nie mit der Arbeit zufrieden,&lt;br /&gt;
aber das kannte man schon, daß man sich darüber nicht aufregte &lt;br /&gt;
u. wunderte. Seit dem &amp;lt;u&amp;gt;1. Juni&amp;lt;/u&amp;gt; war auch das Essen &lt;br /&gt;
schlechter geworden. Ich kam auch nicht mehr mit Brot aus. Hunger,&lt;br /&gt;
Kälte u. Vorgesetzte trieben einen manchmal bald zur Verzweiflung.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit führte &amp;lt;u&amp;gt;Offz. Stellv. Neumann&amp;lt;/u&amp;gt; den 2. Zug. Endlich am&lt;br /&gt;
27.6.17 wurden wir vom 1. Batl. abgelöst und kamen in Ruhe auf &lt;br /&gt;
dem Kornnel ((?)). Hatten eine ganz schöne Baracke für unsere Komp.&lt;br /&gt;
Gleich fing auch erschwerter Dienst an. - Hier kam auch wieder Herr Ltn.&lt;br /&gt;
Stock zur Komp. Dessen Vertretung während der Urlaubs Ltn. Mrosberg [im Original: Krosberg] ((?))&lt;br /&gt;
hatte. - von morgens 7-11 Uhr Exerz. Ich will mal eine Tagesparole&lt;br /&gt;
aus meinem Notizbuch aufschreiben.: 5:30 Wecken, 6 Uhr Kaffee, 7-11 Exerz.&lt;br /&gt;
anschl. Gewehrreinigen, 12 Uhr Essen, Vizefeldw. Trenz; 3-5 Arbeitsdienst&lt;br /&gt;
v. [nach Original] Krigoleit [Original: Grigoleit] ((?)) 6 Uhr Appell m. Schuhzeug ((?)) 7:30 Kaffee u. kalte Verpfl. v. Trenz&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	</feed>