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		<title>.MTAzMg.OTE4 - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2026-09-23T08:02:49Z</updated>
		<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in transcribe europeana 1914-1918</subtitle>
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		<title>Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]  Der Dienst wäre zum Aushalten gewesen, wenn der Komp. das Leben nicht von gewissen Leuten schwer gemacht worden wäre. Die Leute hatten kaum Zeit…“</title>
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				<updated>2015-07-01T10:05:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]  Der Dienst wäre zum Aushalten gewesen, wenn der Komp. das Leben nicht von gewissen Leuten schwer gemacht worden wäre. Die Leute hatten kaum Zeit…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dienst wäre zum Aushalten gewesen, wenn der Komp. das Leben nicht von&lt;br /&gt;
gewissen Leuten schwer gemacht worden wäre. Die Leute hatten kaum Zeit zum Essen&lt;br /&gt;
und dann hieß es noch immer die Korporalschaftsführer sollen die Mannschaften &lt;br /&gt;
mehr beschäftigen. Alle begrüßten die Parole, die Abrücken befahl. Doch 2 x war es blinder&lt;br /&gt;
Alarm. Zum 3. x am 20.7., ich lag gerade krank zu Bett, kam der Befehl; 1,30 Uhr &lt;br /&gt;
steht die Komp. zum Abmarsch bereit. Wir marschierten also nach dem Prislop.&lt;br /&gt;
Hier wurde das Gepäck verladen und dann gings hinunter nach Borsa. Ich&lt;br /&gt;
fuhr wieder mit dem Gepäck hinunter. Einen Tag hatten wir hier Ruhe, die &lt;br /&gt;
ich dazu benutzte Freund Finger aufzusuchen. Haben etliche Flaschen ungarischen&lt;br /&gt;
Rotwein geleert. Das Zeug ist ja viel schwerer als unserer. Am Sonntag&lt;br /&gt;
d. 22. wurde&amp;lt;del&amp;gt;n&amp;lt;/del&amp;gt; die Komp. morgens um 6 Uhr, nachdem unser Divisionspfarrer eine Ansprache&lt;br /&gt;
gehalten hatte, in Autos verladen und fort gings zum Städt'l hinaus immer &lt;br /&gt;
die Bahnstrecke entlang, die von Deutschland kommt. Unterwegs bekam&lt;br /&gt;
ich von Herrn &amp;lt;u&amp;gt;Ltn. Stock&amp;lt;/u&amp;gt;, der das Batl. führte, den Befehl in Leordina, eine &lt;br /&gt;
Bahnstation zu bleiben und Urlauber und Post des F... Batl. ((?)) weiterzuleiten.&lt;br /&gt;
An der Wegekreuzung verließ ich also das Auto und machte mich auf&lt;br /&gt;
die Strümpfe nach meinem Bestimmungsort. Hier angekommen meldete&lt;br /&gt;
ich mich bei der Ortskommandantur. Verpflegt werde ich hier bei dem&lt;br /&gt;
Luft-Batl. I. B./24 München und Wohnung habe ich in Haus 118. Mein Dienst&lt;br /&gt;
besteht darin, daß ich vorm. um 10:30 Uhr und nachm. um 3:30 Uhr zum Bahnhof&lt;br /&gt;
gehe und die Urlauber des F. Batl. aufhalte, um sie mit dem nächsten&lt;br /&gt;
Zuge, der Kleinbahn, weiterzuleiten. Ein ganz angenehmer Dienst.&lt;br /&gt;
Man muß nur Geld haben, damit man sich etwas kaufen kann und das&lt;br /&gt;
fehlt mir jetzt gerade. Habe nämlich in Borsa alles verbraucht. Nun&lt;br /&gt;
ich werde mich auch schon so durchschlagen. Heute ist schon der 4. Tag&lt;br /&gt;
meiner hiesigen Tätigkeit. Das Essen ist hier doch bedeutend schlechter,&lt;br /&gt;
als vorn. Es gibt erstens nur 500 g Brot u. 2. ist das Mittagessen dünner.&lt;br /&gt;
24.7.17 Gb. D. Jetzt habe ich endlich Geld. Morgen will ich auch danach&lt;br /&gt;
haben. 25.7.17 Heute 18 Kronen ausgegeben. Nun hab ich wieder mal &lt;br /&gt;
kein Geld. Nun schadet nichts, ich habe auch so ganz gut. 26.7.17. Heute&lt;br /&gt;
nichts Neues. Habe von 10:30-3:30 auf den Zug warten müssen. Hergott&lt;br /&gt;
sind das hier Zustände, schlimmer als in Rußland. 27.7. Heute wieder von&lt;br /&gt;
10:30 bis 2 Uhr auf den Zug gewartet. Jetzt ist es 7:30 nun will ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mal nach des Tages Last und Mühe a Maas Bier trinken gehen. _&lt;br /&gt;
_ 2 Stunden Grabendienst! _ Nächtlich in dem Schützengraben stampf hinauf&lt;br /&gt;
ich nur hinunter. Friedlich ruht die ganze Gegend, selbst die Posten&lt;br /&gt;
sind nicht munter. Träumend denk ich an die Zeiten, die ich einst daheim&lt;br /&gt;
erlebt. Nur manch stummer Gruß von Herzen eilig nach der Heimart schwebt.&lt;br /&gt;
Mit mir träumend steht der Posten denkt zurück an Weib und Kind, an die&lt;br /&gt;
Heimat, an die Lieben, die verlassen jetzt nun sind. &amp;quot;Posten! wie heißt &lt;br /&gt;
die Parole?!&amp;quot; frage ich den grauen Mann. &amp;quot;Heimat&amp;quot; ruft er ganz verwirrt&lt;br /&gt;
und sieht träumend mich noch an. Lächelnd arbeit' ich nun mich weiter&lt;br /&gt;
bis zum Halse oft im Schnee. Frage nicht mehr die Parole, da ich Leute&lt;br /&gt;
träumen seh: Laßt sie träumen von der Heimat, laßt sie denken an ihr Glück,&lt;br /&gt;
denn nur wer die Heimat liebt, hält den Feind davon zurück.&lt;br /&gt;
25.7.17 Leordina. F. A. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zum verrücktwerden mit den russischen vielmehr österreichischen&lt;br /&gt;
Bahnen. Jeden und und jeden Zug solange warten! Heute hatte der Zug wieder X&lt;br /&gt;
Verspätung und zwar 3 1/2 Stunden. Von Beamten wimmelt es, aber niemand &lt;br /&gt;
weiß Bescheid. Heute gehe ich zum Herrn Vorsteher und frage wieviel Verspätung&lt;br /&gt;
eigentlich der Zug hat, da nimmt er zuerst eine hohe Mine an, ungefär wie &lt;br /&gt;
ein &amp;quot;Kommandierender General&amp;quot;, dann macht er ein allwissendes Gesicht und endlich&lt;br /&gt;
antwortet er: &amp;quot;Ick nich weiß!&amp;quot; Unerhörte Frechheit, da treiben sich noch 25 andere&lt;br /&gt;
Beamte umher, die sämtlich denken, daß ohne sie die Österreichische-Eisenbahn&lt;br /&gt;
überhaupt nicht bestehen kann und die den ganzen Tag nichts tun als&lt;br /&gt;
winken. Ob ein Zug kommt oder nicht ein paar solcher Kerle stehen immer&lt;br /&gt;
dabei und schwenken ihr rotes Fähnchen. Ich glaube, die halten die Hand auch&lt;br /&gt;
des Nachts nicht still. Ich glaube, so ein Mann mit solch einem Winkertalent muß&lt;br /&gt;
gleich mit der Fahne zur Welt kommen. Jetzt möchte ich nur wissen, wozu die &lt;br /&gt;
Leutchen hier über ihr Hemd, daß sie als einziges Bekleidungsstück anhaben&lt;br /&gt;
und das um die Hälfte mit einer Schnur zusammengehalten wird, bei der &lt;br /&gt;
Hitze noch einen Pelz umgehängt haben? Die Weiber sehen hier abscheulich aus.&lt;br /&gt;
Unter den Juden gibt es einige, die netter sind, aber ein wirklich hübsches&lt;br /&gt;
Mädel habe ich noch nicht gesehen. Juden gibt es doch überall auf der Erde. &lt;br /&gt;
Kein Land ist wohl von denen verschont geblieben. Die alten Männer tragen&lt;br /&gt;
noch immer den langen Kaftan, Löckchen an den Schläfen und lange Bärte &lt;br /&gt;
wie zur Zeit des seeligen Moses. Bei der Weiblichkeit zeigt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

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