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		<title>.MTAzMA.OTE2 - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2026-09-22T05:47:50Z</updated>
		<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in transcribe europeana 1914-1918</subtitle>
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		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzMA.OTE2&amp;diff=382&amp;oldid=prev</id>
		<title>Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]  3.8.17. Gestern um 12 Uhr von Leordina abgefahren. Bis Jägerhaus die Kleinbahn benutzt und von dort zu Fuß losgetippelt. Den Tornister gab ich u…“</title>
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				<updated>2015-07-01T10:05:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]  3.8.17. Gestern um 12 Uhr von Leordina abgefahren. Bis Jägerhaus die Kleinbahn benutzt und von dort zu Fuß losgetippelt. Den Tornister gab ich u…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.8.17. Gestern um 12 Uhr von Leordina abgefahren. Bis Jägerhaus die&lt;br /&gt;
Kleinbahn benutzt und von dort zu Fuß losgetippelt. Den Tornister gab&lt;br /&gt;
ich unterwegs mit der Seilbahn auf nach dem &amp;quot;Kopulas&amp;quot;-Wistuba, der&lt;br /&gt;
Melder vom Batl. und ich gingen dann bis Kopulas-Fuß. Hier hatten&lt;br /&gt;
wir ein vorzügliche&amp;lt;del&amp;gt;s&amp;lt;/del&amp;gt; Nachtherberge beim roten Kreuz. Morgens um 7 1/2 Uhr&lt;br /&gt;
gings dann wieder nach dem Kopulas rauf. An den Marsch werde ich &lt;br /&gt;
denken! Unterwegs trafen wir 2 Krankenträger, die denselben Weg&lt;br /&gt;
hatten. Also waren wir schon 4 Mann. Um 10 Uhr waren wir etwa&lt;br /&gt;
oben. Hier empfingen wir Mittag und um 12 Uhr gings weiter den&lt;br /&gt;
Berg herunter. Dabei lief uns Wistuba voraus, so daß wir ihn verloren.&lt;br /&gt;
Ich dachte schon, ich mache jeden Augenblick schlapp. Der schwere Ast((?))&lt;br /&gt;
drückte und die Sonne brannte fürchterlich, dazu noch der steile Abstieg.&lt;br /&gt;
Jetzt sitze ich in Szybeny in einer Baracke der Kriegsleg. Habe Verpflegung&lt;br /&gt;
empfangen und wollte jetzt schlafengehen. Morgen gehts früh &lt;br /&gt;
los. 5.8.17 (Sonntag) Gestern früh 6 Uhr gings von Szybeny los, nachdem &lt;br /&gt;
wir mit Mühe u. Not einen Bagagewagen((?)) vom &amp;quot;Roten Kreuz&amp;quot; aufgestöbert&lt;br /&gt;
hatten, der uns die Tornister mitnahm. Nun gings immer das&lt;br /&gt;
Thermostal((?)) entlang. Es herrschte wieder eine Hitze, die kaum zu ertragen &lt;br /&gt;
war. Mein Hals, die Brust u. die Stirn sind dermaßen verbrannt, daß sie&lt;br /&gt;
schmerzen. Nach 2 maligem Halt v. etwa 1 Stunde langten wir um &lt;br /&gt;
4 in Sabie an. (Dieses Dorf liegt schon in Galizien.) So kaputt&lt;br /&gt;
war ich schon lange nicht. Die Füße brannten, die Waden und Oberschenkel&lt;br /&gt;
taten weh; denn wir hatten über 40 km gemacht. Die Trachten &lt;br /&gt;
der Bewohner sind hier noch eigenartiger als die vorher beschriebenen. Die Farben&lt;br /&gt;
werden greller. Perlen u. allerlei anderen bunten Tand((?)) tragen sie in Umege((?))&lt;br /&gt;
die Weiber rauchen Pfeife und Zigaretten. Ihr Anblick erinnert direkt an den &lt;br /&gt;
der Wilden. Es sind aber Naturmenschen. _ Die Russen haben hier mal wieder &lt;br /&gt;
bewiesen, daß sie Kulturträger((?)) sind. Schutt und Asche, Tod u. Verderben bezeichnen&lt;br /&gt;
den Weg ihres Rückzuges. Häuser in denen sie 14 Monate lang&lt;br /&gt;
gewohnt haben sind in Trümmerhaufen verwandelt. Menschen mit denen &lt;br /&gt;
sie die ganze Zeit zusammen gelebt haben, sind dahingeschlachtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
worden. Hauptsächlich sind die Juden davon betroffen worden. Das nennt &lt;br /&gt;
sich nun das freie, revolutionäre Rußland, in dem Freiheit und Brüderlichkeit&lt;br /&gt;
herrscht und das uns auffordert in seine Fußstapfen zu treten.&lt;br /&gt;
Schlimm wäre es, wenn es mit uns so bestellt wäre. 6.8.17. Wollte mit &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Geisler,&amp;lt;/u&amp;gt; der hier am Kopfstreifschluß im Lazarett lag u. einigermaßen ausgeheilt&lt;br /&gt;
war zusammemarschieren, da der aber nicht wegdurfte, mußte ich allein&lt;br /&gt;
abhauen, da die beiden Krankenträger schon losgegangen waren. Nicht weit&lt;br /&gt;
hinter Sabie traf ich einen Kronprinzer von der Kassenverwaltung((?)), der&lt;br /&gt;
vom Urlaub kam, &amp;lt;u&amp;gt;Fäfelin Oost&amp;lt;/u&amp;gt;((?)). Mit diesem spannte ich dann zusammen. Gegen&lt;br /&gt;
Abend machten wir Halt u. bezogen bei einem galizischen Bauer Nachtquartier.&lt;br /&gt;
Haben uns Kartoffel kochen lassen u. aßen diese dann mit Butter.&lt;br /&gt;
Auf eine der breiten Bänke legten wir uns dann zur Ruhe. Einschlafen&lt;br /&gt;
konnte man nun nicht. Um 10 1/2 Uhr stellten wir fest, daß Wanzen im&lt;br /&gt;
Quartier waren und zwar in einer übergroßen Menge. Nun suchten &lt;br /&gt;
wir unser Heil in der Flucht. 2 Kronen für gute Abendbewirtung legten &lt;br /&gt;
wir auf den Tisch u. wanderten dann in die Nacht hinaus. An einem Abhang&lt;br /&gt;
legten wir uns abermals zur Ruhe, die aber wieder nicht lange&lt;br /&gt;
dauerte; denn der Himmel hatte kein Einsehen mit uns armen und öffnete &lt;br /&gt;
seine Schleusen. Nun ruhten wir vor der Tür eines abgebrannten &lt;br /&gt;
Hauses. Morgens tranken wir unseren selbgebrühten Kaffee u. setzten uns&lt;br /&gt;
in Bewegung. Der Tag verlief wie üblich auf der Wanderung. Am Abend&lt;br /&gt;
kehrten wir wieder bei einem Bauer ein u. blieben in dem Quartier, nachdem&lt;br /&gt;
wir festgestellt hatten, daß keine Wanzen da waren. Zum Abend machten &lt;br /&gt;
wir uns unser Büchsenfleisch warm u. aßen Kartoffeln dazu. Flöhe gibts&lt;br /&gt;
nun überall, so auch hier trotzdem habe ich sehr gut geschlafen. 8.8.17.&lt;br /&gt;
Wie üblich. Mittag ließen wir uns von einem Panje((?)) kochen u. zwar folgende&lt;br /&gt;
Speisekarte: 1.) Kartoffelbrei mit Milch, 2.) pro Mann 1 Ei, 3.) Kartoffel mit &lt;br /&gt;
Salzgurken. Ein fürstliches Mal. Wir waren schon auf die Suche nach einem Nachtquartier,&lt;br /&gt;
als uns ein Lastkraftwagen aufnahm u. bis Kutty fuhr. Hier langten&lt;br /&gt;
wir abends an kauften uns ein Pfd. Wurst für 5 Kr. und sahen uns nach einem &lt;br /&gt;
Quartier um. Fanden dieses auch gleich im ersten Hause, das wir heimsuchten.&lt;br /&gt;
Wohnen jetzt hier im Staatszimmer. Es ist ganz nett eingerichtet. Hat sogar&lt;br /&gt;
Sofa u. Polsterstühle, die allerdings schon etwas wacklich sind. Habe mit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

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