<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
		<id>http://wiki.piktoresk.com/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Transkriptor3000</id>
		<title>transcribe europeana 1914-1918 - Benutzerbeiträge [de]</title>
		<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://wiki.piktoresk.com/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Transkriptor3000"/>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/Transkriptor3000"/>
		<updated>2026-05-09T04:26:41Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
		<generator>MediaWiki 1.24.0</generator>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTUwOQ.MTM5NQ&amp;diff=398</id>
		<title>.MTUwOQ.MTM5NQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTUwOQ.MTM5NQ&amp;diff=398"/>
				<updated>2015-07-01T14:22:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTUwOQ.MTM5NQ&amp;diff=397</id>
		<title>.MTUwOQ.MTM5NQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTUwOQ.MTM5NQ&amp;diff=397"/>
				<updated>2015-07-01T14:20:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[Überschrift] Rezept für das Vanillebrod  350 Gramm Zucker mit vier Eigelb“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[Überschrift] Rezept für das Vanillebrod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
350 Gramm Zucker mit vier Eigelb&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQ0Mg.MTMyOA&amp;diff=396</id>
		<title>.MTQ0Mg.MTMyOA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQ0Mg.MTMyOA&amp;diff=396"/>
				<updated>2015-07-01T11:05:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[Überschrift] Wochenanzeiger. Nachrichten aus der Heimat  [Darunter] Meinen Brüdern in Liebe dem Bruder  zu Haus' gewidmet. Donnerstag 17.2.16.  [linke Spalt…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[Überschrift]&lt;br /&gt;
Wochenanzeiger.&lt;br /&gt;
Nachrichten aus der Heimat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Darunter]&lt;br /&gt;
Meinen Brüdern in Liebe dem Bruder &lt;br /&gt;
zu Haus' gewidmet.&lt;br /&gt;
Donnerstag 17.2.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[linke Spalte, erster Artikel]&lt;br /&gt;
An die Leser!&lt;br /&gt;
Dies ist das&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQ0Mw.MTMyOQ&amp;diff=395</id>
		<title>.MTQ0Mw.MTMyOQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQ0Mw.MTMyOQ&amp;diff=395"/>
				<updated>2015-07-01T11:03:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[Mit Rahmen verziertes Titelbild. Oben schemenhafte Darstellung vermutlich des Dorfes Eckirch. Unten Helme, Schwerter, Glocken und die Schrift &amp;quot;Pax&amp;quot;]  1915-191…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[Mit Rahmen verziertes Titelbild. Oben schemenhafte Darstellung vermutlich des Dorfes Eckirch. Unten Helme, Schwerter, Glocken und die Schrift &amp;quot;Pax&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915-1918&lt;br /&gt;
Bote&lt;br /&gt;
aus&lt;br /&gt;
Eckirch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erinnerung aus schwerer Zeit von Tim Helmlinger mit zahlreichen Illustrationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pax&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQzMQ.MTMxNw&amp;diff=394</id>
		<title>.MTQzMQ.MTMxNw</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQzMQ.MTMxNw&amp;diff=394"/>
				<updated>2015-07-01T11:00:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[Illustration: Engländer läuft vor deutscher Kanone weg.] &lt;br /&gt;
Die Russen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQzMQ.MTMxNw&amp;diff=393</id>
		<title>.MTQzMQ.MTMxNw</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQzMQ.MTMxNw&amp;diff=393"/>
				<updated>2015-07-01T11:00:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[Illustration: Engländer läuft vor deutscher Kanone  weg.]  Die Russen.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[Illustration: Engländer läuft vor deutscher Kanone&lt;br /&gt;
 weg.] &lt;br /&gt;
Die Russen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQzMg.MTMxOA&amp;diff=392</id>
		<title>.MTQzMg.MTMxOA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQzMg.MTMxOA&amp;diff=392"/>
				<updated>2015-07-01T10:59:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „und wollen nicht einmal gestehn  das wir Deutschen siegreich vorgehn  und freudig zu unsern Fahnen stehn  zu unsern lieben Fahnen.  Wenn die Engländer nur ahn…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;und wollen nicht einmal gestehn &lt;br /&gt;
das wir Deutschen siegreich vorgehn &lt;br /&gt;
und freudig zu unsern Fahnen stehn &lt;br /&gt;
zu unsern lieben Fahnen. &lt;br /&gt;
Wenn die Engländer nur ahnen &lt;br /&gt;
das auch sie nicht erwartet großes Glück &lt;br /&gt;
sie werden wünschen den Frieden zurück &lt;br /&gt;
sie werden erschrocken von unserer Macht &lt;br /&gt;
atemlos laufen wenn die deutsche Kanone kracht. &lt;br /&gt;
Viele Soldaten opfern sich noch &lt;br /&gt;
ihnen ein dreifaches Hoch!!!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQzMw.MTMxOQ&amp;diff=391</id>
		<title>.MTQzMw.MTMxOQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQzMw.MTMxOQ&amp;diff=391"/>
				<updated>2015-07-01T10:59:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „Der gerechte Krieg.  Was ist das uns so erschrecken tut?  Was macht das der Soldat mit grimmen Mut  aufspringt mit Kraft und Zorn?  Es schmettert laut des Krie…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der gerechte Krieg. &lt;br /&gt;
Was ist das uns so erschrecken tut? &lt;br /&gt;
Was macht das der Soldat mit grimmen Mut &lt;br /&gt;
aufspringt mit Kraft und Zorn? &lt;br /&gt;
Es schmettert laut des Kriegers Horn. &lt;br /&gt;
Von Osten und von Westen &lt;br /&gt;
die Feinde dringen an, &lt;br /&gt;
was haben, was haben wir Deutschen &lt;br /&gt;
ihnen denn getan? &lt;br /&gt;
Nichts als Neid ist’s der sie bewog &lt;br /&gt;
uns Schaden zuzufügen. &lt;br /&gt;
Und was noch hässlicher ist &lt;br /&gt;
sie lügen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQzNA.MTMyMA&amp;diff=390</id>
		<title>.MTQzNA.MTMyMA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQzNA.MTMyMA&amp;diff=390"/>
				<updated>2015-07-01T10:56:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „wir schwören einen heiligen Eid  treu zu unseren Fahnen zu stehn.  Nun lasset hoch das Banner wehn,  nun gehet in die Schlacht mit Mut  der Feind auch nicht s…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;wir schwören einen heiligen Eid &lt;br /&gt;
treu zu unseren Fahnen zu stehn. &lt;br /&gt;
Nun lasset hoch das Banner wehn, &lt;br /&gt;
nun gehet in die Schlacht mit Mut &lt;br /&gt;
der Feind auch nicht so vieles tut &lt;br /&gt;
denn Gott wird mit euch sein &lt;br /&gt;
nun gehet mit Mut in die Schlacht hinein!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQzNQ.MTMyMQ&amp;diff=389</id>
		<title>.MTQzNQ.MTMyMQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQzNQ.MTMyMQ&amp;diff=389"/>
				<updated>2015-07-01T10:55:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „Der 12. September 1914. H. Koepke  F. Koepke   Der gerechte Krieg.  Deutschland steh brüderlich zusammen,  denn viele, viele Feinde kamen,  sie alle sind tüc…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der 12. September 1914.&lt;br /&gt;
H. Koepke &lt;br /&gt;
F. Koepke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gerechte Krieg. &lt;br /&gt;
Deutschland steh brüderlich zusammen, &lt;br /&gt;
denn viele, viele Feinde kamen, &lt;br /&gt;
sie alle sind tückisch und voller List &lt;br /&gt;
besonders die Belgier &lt;br /&gt;
deren Land schon gewonnen ist, &lt;br /&gt;
und Deutschland braust auf; &lt;br /&gt;
es kommet der Tag  &lt;br /&gt;
wo Gott uns Sieg verleihen mag! &lt;br /&gt;
Und wenn ihr auch noch so viele seid,&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQxMg.MTI5OA&amp;diff=388</id>
		<title>.MTQxMg.MTI5OA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTQxMg.MTI5OA&amp;diff=388"/>
				<updated>2015-07-01T10:36:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „Den 30. September 1916  Sehr geehrte Frau Zastrow! Sie werden in diesen Tagen vergeblich  auf Nachricht von Ihrem Manne, dem  Gefreiten Zastrow, gewartet haben.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Den 30. September 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Frau Zastrow!&lt;br /&gt;
Sie werden in diesen Tagen vergeblich &lt;br /&gt;
auf Nachricht von Ihrem Manne, dem &lt;br /&gt;
Gefreiten Zastrow, gewartet haben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAwNA.ODkw&amp;diff=387</id>
		<title>.MTAwNA.ODkw</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAwNA.ODkw&amp;diff=387"/>
				<updated>2015-07-01T10:31:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]   In unserem Garten schlug eine &amp;quot;Schwere&amp;quot; bei dem Birnenbaum ein. Ein Feldw. von der 9. ist verwundet u. sein Melder tot. Von der 4. K. sind 4 Tote…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Garten schlug eine &amp;quot;Schwere&amp;quot; bei dem Birnenbaum ein.&lt;br /&gt;
Ein Feldw. von der 9. ist verwundet u. sein Melder tot. Von der 4. K.&lt;br /&gt;
sind 4 Tote, 6 Verwundete. Am Abend lösten ich Gruppe &amp;lt;u&amp;gt;Blume&amp;lt;/u&amp;gt; ab.&lt;br /&gt;
2.9.17. Der Tag verlief auf dem Stützpunkt ziemlich ruhig. Nachts, wie &lt;br /&gt;
immer geschanzt. 3.9.17. Heute regnet es wieder. Ich habe schon was zurecht&lt;br /&gt;
geschimpft. Abends meine Bude wetterdicht gemacht. Am Abend kam &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Oberst v. Gottberg&amp;lt;/u&amp;gt; die Stellung durch. 4.9.17 Heute hat der Russe das Gehöft, &lt;br /&gt;
in dem unser rechter Stützp. liegt kaputt geschossen. Der Hund war ganz verrückt.&lt;br /&gt;
Immer Schlag auf Schlag. Nur 2 Gebäude stehen, das andere ist alles &lt;br /&gt;
abgebrannt. Wieder gab es einige Tote u. Verwundete. Vizefeldw.&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wabnik&amp;lt;/u&amp;gt; war am Abend ganz verzagt trotzdem &amp;lt;u&amp;gt;Lükfeld&amp;lt;/u&amp;gt; ihn aufheitern &lt;br /&gt;
wollte. 5.9.17. Heute ist es ziemlich ruhig gewesen. &amp;lt;u&amp;gt;Am Abend Lükfelds&lt;br /&gt;
Kuchen gegessen&amp;lt;/u&amp;gt;. Tagsüber Karten gespielt. 6.9.17.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAwNQ.ODkx&amp;diff=386</id>
		<title>.MTAwNQ.ODkx</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAwNQ.ODkx&amp;diff=386"/>
				<updated>2015-07-01T10:30:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]   zu, ohne Feuer zu erhalten ist die Patr. im Garten. Das 1. Gehöft, das sich an  ein Maisfeld anschließt, angelangt. Es, wie die Gebäude sind f…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu, ohne Feuer zu erhalten ist die Patr. im Garten. Das 1. Gehöft, das sich an &lt;br /&gt;
ein Maisfeld anschließt, angelangt. Es, wie die Gebäude sind frei! Etwas löst &lt;br /&gt;
sich die Spannung, die jeden einzelnen erfaßt hat. In Schützenlinie wird &lt;br /&gt;
hingelangt, während die Führer beobachteten. Ein kaum hörbares &amp;quot;Marsch!&amp;quot; und &lt;br /&gt;
schon huschen die grauen Nachtgestalten über die Lichtung nach dem nächsten &lt;br /&gt;
Gehöft. Wieder wird beobachtet. Alle Sinne sind gespannt. Kein Laut &lt;br /&gt;
hörbar außer einigen Schüssen, die zwischen der Stellung gewechselt werden. &lt;br /&gt;
Wohl ist das nächste Gehöft in Sehweite, aber in die Dunkelheit zwischen den &lt;br /&gt;
Bäumen kann auch das schärfste Auge nicht dringen u. erkennen. _ Die &lt;br /&gt;
Bäume als Deckung benutzend wird von einem Gehöft zum anderen vorgegangen. &lt;br /&gt;
Alles frei! Im vorletzten Gehöft wird die Entdeckung gemacht, daß &lt;br /&gt;
es hier wunderbare Birnen gibt. Zuckersüß, alle auf dem Boden liegend. &lt;br /&gt;
Schnell die Taschen gefüllt u. nun zum Schluß. Das ganze Dorf frei! &amp;quot;Kehrt marsch &lt;br /&gt;
vorsichtig zurück zur Stellung. Um 1 Uhr nachts sitzt jeder an seinem verspäteten &lt;br /&gt;
Nachtmahl und hat über dieses die Patr. vergessen. 23.8.17. Abends &lt;br /&gt;
Untffz. Pennigsfeld((?)) auf Stützpunkt X ((?)) abgelöst. Die Nacht hindurch geschnozt((?)). &lt;br /&gt;
24.8.17. Mir die Zeit mit Schreiben vertrieben. Hab an alle Sattickner((?)) selbst &lt;br /&gt;
gedichtete Kartengrüße gesandt, die hier nachfolgen: _ &amp;lt;u&amp;gt;Kartengrüße&amp;lt;/u&amp;gt;!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Für freundlichen Gruß,&lt;br /&gt;
Den hezl. Dank; &lt;br /&gt;
Von ihrem Freunde dem Alten!&lt;br /&gt;
Es freut ihn am besten der süße Klang, &lt;br /&gt;
Des Satticker Humor stets behalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Mit Wehmut denke heut zurück ich, &lt;br /&gt;
Nur in Satticken ist man glücklich. &lt;br /&gt;
Schüttle dich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Ich war noch nicht((?)) für Traurigkeit, &lt;br /&gt;
Und weniger noch für Sorge.&lt;br /&gt;
Drum denk ich gern an frohe Leut &lt;br /&gt;
Und wünsche: Goode Morge!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Aus dem fernen Schützengraben,&lt;br /&gt;
Sollen einen Gruß sie haben.&lt;br /&gt;
Ich denk an Freunde gern u. froh, &lt;br /&gt;
Und seh sie machen's ebenso. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.) Viele Grüße, ach so niedlich, &lt;br /&gt;
Sind zu mir gekommen südlich, &lt;br /&gt;
Send nun welche nordlich fort &lt;br /&gt;
Hoffentlich ist man noch dort!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) Wunderbar die deutsche Feldpost &lt;br /&gt;
Wenn sie manchmal auch &amp;lt;del&amp;gt;noch&amp;lt;/del&amp;gt; so weit ist,&lt;br /&gt;
Ist sie stets u. gern bereit &lt;br /&gt;
Schickt die Grüße meilenweit, - &lt;br /&gt;
Drum wenn dieser Gruß erreicht sie, &lt;br /&gt;
Danken sie es dem Genie, &lt;br /&gt;
Das ihn aufnimmt, weitersendet, &lt;br /&gt;
So das er bei Ihnen endet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) Aus der Mittagsgluht, &lt;br /&gt;
Sende ich wohlgemut, &lt;br /&gt;
Von den Höhen nieder,&lt;br /&gt;
einen Gruß dir wieder! __&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch ein Ding aus Langeweile verbrochen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Südlicher Kriegsschauplatz!&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier im Süden,&lt;br /&gt;
Da ist's zum sieden,&lt;br /&gt;
Da muß man schwitzen &lt;br /&gt;
Aus allen Ritzen.&lt;br /&gt;
Da beißen die Fliegen&lt;br /&gt;
Uns bei den Siegen,&lt;br /&gt;
Da stechen die Mücken,&lt;br /&gt;
Man kann nicht verrücken, &lt;br /&gt;
Da brüllen Geschütze&lt;br /&gt;
Und zucken die Blitze;&lt;br /&gt;
Da pfeifen Geschosse,&lt;br /&gt;
Und bäumen sich Rosse,&lt;br /&gt;
Das Wasser ist warm,&lt;br /&gt;
Der Gott sich erbarm!&lt;br /&gt;
Da zieht man den Graben,&lt;br /&gt;
Und kann sich nicht laben,&lt;br /&gt;
Und legt sich darin&lt;br /&gt;
Mit freundlichem Sinn!&lt;br /&gt;
Und wehret den Fliegen,&lt;br /&gt;
Und wehret den Mücken,&lt;br /&gt;
Die beißen beim Singen,&lt;br /&gt;
Man kann nicht verrücken.&lt;br /&gt;
Und duckt vor den Blitzen&lt;br /&gt;
Und brüllend Geschützen,&lt;br /&gt;
Und pfeifend Geschossen&lt;br /&gt;
Und bäumenden Rossen,&lt;br /&gt;
Im Graben sich nieder, &lt;br /&gt;
Trinkt immer wieder, &lt;br /&gt;
Das Wasser das warme &lt;br /&gt;
Das Gott sich erbarme,&lt;br /&gt;
Und schläft endlich ein,&lt;br /&gt;
Vorbei ist die Pein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.8.17. Hat es nachm. Geregnet. Es war gerade nicht angenehm. Habe mir &lt;br /&gt;
2 Torflügel((?)) über den Graben gelegt u. darunter geschlafen! 26.8. Abends abgelöst&lt;br /&gt;
u. dann geschanzt. 28.8. Patroiulle gegangen. 29.8. 5 Uhr ab geschanzt.&lt;br /&gt;
30.8. Es regnet Bindfäden! Die 1. Petr. geht um 9:30 Uhr. Ich bleibe &lt;br /&gt;
zu Hause. Die 2. um 4 Uhr nach Dargurkanka. Ich natürlich mit. Nachdem &lt;br /&gt;
wir beobachtet hatten, kehrten wir um 6 Uhr morg. zurück. So gelaufen bin &lt;br /&gt;
ich shcon lange nicht. Unterwegs fanden wir eine Henne mit Küken (Glucke &lt;br /&gt;
m. Keuchel((?))) die wir natürlich mitnahmen. 31.8. Hühnerhof für den Herrn Komp.&lt;br /&gt;
Führer gemacht. Abends Kartoffeln gebuddelt und Roggen von den Stützpunkten &lt;br /&gt;
getragen. Mit Feldm. Wabnick((?)), Untffz. Rutz v. d. 9. K. besucht u. Blödorn &lt;br /&gt;
getroffen. 1.9.17. Von 10 Uhr ab Roggen tragen lassen. Untffz. Stein der &lt;br /&gt;
bei der 4. K. ist, getroffen. Ein sehr lebhaftes Artilleriefeuer lag auf Dorf &lt;br /&gt;
und Stellung. Wir mußten mit unserem Skat aufhören u. flüchten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAyNw.OTEz&amp;diff=385</id>
		<title>.MTAyNw.OTEz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAyNw.OTEz&amp;diff=385"/>
				<updated>2015-07-01T10:07:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]  brachte. Hier aßen wir Mittag bei der Feldküche einer Munitionskollom((?)) u. &amp;lt;del&amp;gt;begaben&amp;lt;/del&amp;gt; lagerten uns dann an einem Bache. Okst ging auf…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
brachte. Hier aßen wir Mittag bei der Feldküche einer Munitionskollom((?))&lt;br /&gt;
u. &amp;lt;del&amp;gt;begaben&amp;lt;/del&amp;gt; lagerten uns dann an einem Bache. Okst ging auf die Suche&lt;br /&gt;
nach seinem Zahlmeister und kam mit dem Bescheid zurück, daß sich &lt;br /&gt;
derselbe an dem Orte befindet. Wir ließen unser Gepäck bei einem &lt;br /&gt;
Juden u. machten uns auf die Suche. Da wir ihn nicht hier trafen &lt;br /&gt;
wanderten wir nach Alt-Fradautz. Hier trafen wir ihn auch an. Hier&lt;br /&gt;
erfuhr ich, daß die 10. Komp. schreckliche Verluste haben soll. 14.8.17. Heute &lt;br /&gt;
in der Scheune der Aussenverwaltung übernachtet. Abends will ich mit &lt;br /&gt;
dem Lebensmittelwagen zur Komp. _ Mich erfaßte immer ein Grauen, &lt;br /&gt;
wenn ich an die Stelle _ dort denke. _ Wenn doch erst mal der furchtbare &lt;br /&gt;
Krieg, der täglich so viele Opfer forder aufhören möchte. _ Hier leben die &lt;br /&gt;
Deutschen noch so. Ich wollte nur einige Zeit hier leben. 15.8.17. Heute &lt;br /&gt;
um 9 Uhr vorm. losmarschiert. Dachte die Gefechtsbagage bis Mittag zu &lt;br /&gt;
treffen. Mußte aber bis 2 Uhr nachm. tippeln((?)) bis ich aus dem Dorfe rauskam.&lt;br /&gt;
Am Ende des Dorfes kaufte ich mir für 1 Kr. Obst, wovon ich mir &lt;br /&gt;
furchtbar den Magen verdorben habe. Dann fuhr ich mit einem Rumänen &lt;br /&gt;
ein Stück mit u. habe im Fluß schön gebadet. Neu gestärkt wanderte ich &lt;br /&gt;
weiter. Kam an Artilleriestellungen vorbei bis nach Ruda [= ((?))] wo unsere &lt;br /&gt;
Gefechtsbagage liegen sollte, was aber nicht der Fall war. Ich also müde, &lt;br /&gt;
hungrig u. durstig weiter. In einem Abbau des Dorfes sitze ich jetzt &lt;br /&gt;
(abends 8 Uhr) u. bleibe auch hier über Nacht. Die Leutchen haben durch((?)) &lt;br /&gt;
den Krieg wenigstens anständige Sachen bekommen; große französische &lt;br /&gt;
Betten, ein schönes Spind((?)), Komode u. Glasschrank schmücken das Zimmer. &lt;br /&gt;
Natürlich ist alles so zusammen gestellt, daß man auf den ersten Blick sieht, &lt;br /&gt;
daß die Sachen nicht hierhergehören. Die Leute((?)) machen auch keinen günstigen &lt;br /&gt;
Eindrück. Es gibt hier wunderschöne Abende, so daß man garnicht &lt;br /&gt;
schlafen gehen möchte. Gestern saßen wir bis 12 Uhr u. haben uns über &lt;br /&gt;
den Krieg usw. unterhalten. Nun lasse ich mir Teewasser kochen und &lt;br /&gt;
werde dann schlafengehen. 16.8.17. Heute um 9 Uhr v. losmarschiert &lt;br /&gt;
auf Baÿse [= ((?))] zu. Nach einer Stunde sah ich rechts von der Straße Bagage stehen.&lt;br /&gt;
Ich ging also darauf zu u. erkannte bald die Hamsterbonzen((?)) unseres((?)) &lt;br /&gt;
Hempel((?)). Ich blieb bis zum Abend bei der Gefechtsbagage u. machte mich dann((?)) &lt;br /&gt;
auf den Weg zur Komp., wo ich um 8 Uhr abends eintraf. Hier &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meldete ich mich beim Herrn Feldwebel der hochbeglückt war, mich &lt;br /&gt;
wiederzusehen. Hier erfuhr ich auch von den Verlusten, die die Komp. &lt;br /&gt;
beim Gefecht am 5.8. gehabt hat. _ Erst nach 3 maligem Sturm wurde &lt;br /&gt;
die Stellung genommen. Untffz. Janowiki((?)), Gefr. Kammann, Köppen und &lt;br /&gt;
viele andere fanden den Heldentod. Lt. Ritoff, Untffz. Preusker, Mioska sind &lt;br /&gt;
schwer verwundet. Jetzt liegt die Komp. in Stellung am Dorfrand von &lt;br /&gt;
Bauschestÿ [= ((?))]. Mußte in der Nacht mit dem frischen Ersatz Kartoffeln buddeln gehen. &lt;br /&gt;
17.8. vorm. geschlafen. Nachm. beim Komp. Führer zurückgemeldet. Bekam gleich &lt;br /&gt;
eine Zigarre, daß ich nicht umgeschnallt((?)) hatte. Nachm. meldeten wir uns &lt;br /&gt;
(Ersatz u. ich) beim 3. Zug oder Jagdkommando unter Lt. Heinrich. Die 1. &lt;br /&gt;
Nacht konnte ich schlafen, da Frederici Patrouille ging. 18.8.17. Nichts &lt;br /&gt;
besonderes. Nachts beim 2. Zug geschanzt((?)). 20.8.17. Sollten als starke Patr. &lt;br /&gt;
die Feldwache der Russen vor der 9. Komp. nehmen. Leider ist der Russe uns&lt;br /&gt;
zuvorgekommen u. hat die Feldwache der. 9. K. in Draguschanka [= Dragusanca, RO] vertrieben. &lt;br /&gt;
Um 11 Uhr nachts gingen wir nach diesem Dorf Patrouille. Auftrag: Feststellen &lt;br /&gt;
ob Draguschanka vom Feinde besetzt ist. Schon vor uns vom rechten((?)) &lt;br /&gt;
Stützpunkt sahen wir Feuerschein. Wir zogen uns hinten herum, krochen &lt;br /&gt;
auf eine Höhe und dann gings zurück mit der Annahmne das das Dorf, v. &lt;br /&gt;
dem jetzt ein Haus brannte, vom Feinde besetzt war... Wir waren gerade &lt;br /&gt;
beim Kaffeetrinnken, als der Melder von Lt. Heinrich ankam und uns kundtat, &lt;br /&gt;
daß wir noch einmal das Dorf besuchen müßten, wovon ich nicht &lt;br /&gt;
sehr erbaut war. Also vorwärts! Zeit war nicht zu verlieren. In Schützenlinie &lt;br /&gt;
ausgeschwärmt gleich ins Dorf hinein. Dann von rechts nach links hinunter. &lt;br /&gt;
Kein Russe zu spüren((?))! Kehrt marsch! 21.8.17. Den ganzen Tag amerikanische &lt;br /&gt;
Schneeflocken gegessen.  Ein Produkt, das man durch Rösten von &lt;br /&gt;
Mais erzielt. Hier erfindet man alles. Am Abend kam Herr Feldm. Schnock ((?)) &lt;br /&gt;
u. hat im Garten die Löhnung ausgezahlt. Am Abend ging ich mit Gruppe &lt;br /&gt;
Frederici u. mit meiner nach Stützpunkt Blume schanzen ((?)). 22. 8.17. Wie &lt;br /&gt;
üblich um 9 Uhr Patrouillie nach Draguschanka [= Dragusanca, RO] gegangen, die ich jetzt beschreiben &lt;br /&gt;
werde: &amp;quot;Eine Patruillie! 9 Uhr abends! Die Rats((?)) bestehend aus 1 Offz., &lt;br /&gt;
2 Untffz. u. 16 Mann setzt sich in Bewegung. Auftrag: Feststellen ob O... &lt;br /&gt;
vom Feinde besetzt ist. _ Vom rechten Stützpunkt der X.. ((?)) Komp. geht in Schtz.-Linie, &lt;br /&gt;
die Maisfelder als Deckung gegen sich benutzend, auf dem nörtl. Teil &lt;br /&gt;
des vor uns liegenden Dorfes, dessen Gebäude von Bäumen umgeben sind.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAyOA.OTE0&amp;diff=384</id>
		<title>.MTAyOA.OTE0</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAyOA.OTE0&amp;diff=384"/>
				<updated>2015-07-01T10:06:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]  Bauernhauses zu Budenitz [= ???]. Haben eben von unserm Kuttÿer ((?)) 10 Kr. Paket Tabak die letzte Pfeife geraucht. Jetzt heißt es wieder faste…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauernhauses zu Budenitz [= ???]. Haben eben von unserm Kuttÿer ((?)) 10&lt;br /&gt;
Kr. Paket Tabak die letzte Pfeife geraucht. Jetzt heißt es wieder&lt;br /&gt;
fasten. Zu abend aßen wir Kartoffelbrei mit Zwiebel u. Fett,&lt;br /&gt;
aufgekochte Milch u. Salzgurken. (nicht polnisch) Haben mal wieder&lt;br /&gt;
sehr gut geschlafen u. morgens gefrühstückt. (Milch u. Butterbrot) dann&lt;br /&gt;
gings um 9 Uhr wieder weiter. Bald kamen wir nach Petrontz &lt;br /&gt;
oder Petrowitsch [= Patrauti, RO] wie es von den Rumänen genannt wird. &lt;br /&gt;
Dieses ist ein unendlich&amp;lt;del&amp;gt;es&amp;lt;/del&amp;gt; langes Dorf u. besteht aus Vorder-&lt;br /&gt;
Mittel- u. Hinter-Petrowitsch. In Vorder P. wollten wir nun&lt;br /&gt;
Mittag essen. Die Tochter von dem Bauer, bei dem wir eingekehrt&lt;br /&gt;
waren hat uns auch Essen versprochen. Nachdem wir 2 Stunden&lt;br /&gt;
gewartet hatten, fragten wir mal nach, wie es denn steht u. &lt;br /&gt;
da bekommen wir einen verneinenden Bescheid. Wir also unsere &lt;br /&gt;
Sachen umgehängt u. weiter. Zum 2. X sprachen wir in einem &lt;br /&gt;
netten Häuschen an. Weiß gestrichen, mit wildem Wein umrankt.&lt;br /&gt;
Der Schein trügt, dieses mußten wir jetzt leider ein X erfahren. Der alte Mann,&lt;br /&gt;
ohne Zähne, der dauernd die Stube vollspuckte, nahm uns sehr freundlich&lt;br /&gt;
auf. Wir bekamen ein hoch elegantes Zimmer, das so dreckig war,&lt;br /&gt;
daß mir ekelte. Dann wurde uns trockenes Brot u. saure Milch&lt;br /&gt;
vorgesetzt. Für verwöhnte Menschen wie wir doch waren, keine Mahlzeit.&lt;br /&gt;
Dann fing er uns zu unterhalten an. Fragte verschiedenes über unsere&lt;br /&gt;
Armee u. schwärmte über österreichsiches Militär, was bei uns wenig&lt;br /&gt;
Anklang fand. Schließlich holte er einen Militarkalender von vorigem&lt;br /&gt;
Jahrhundert herbei, bewies uns auf Grund dieser Urkunde, wieviel&lt;br /&gt;
Armeekorps Österreich hat u. vieles andere. Zum Schluß laß &lt;br /&gt;
er Witze vor u. zw. nur den 1. Teil den Schluss mit der Pointe ließ&lt;br /&gt;
er aus. Hatte ich bis jetzt das Lachen verbeißen müssen, so konnte &lt;br /&gt;
ich mich jetzt wenigstens über den Kerl amüsieren. Er dachte natürlich&lt;br /&gt;
wir lachen über die Witze. Schließlich war uns die Sache über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und unter dem Vorwand weiter zu wandern verließen wir das Haus.&lt;br /&gt;
Vorher bekamen wir noch von einem hübschen Rumänenkinde einen&lt;br /&gt;
Sonntagskuchen, nach dessen Genuß mir bald schlecht wurde. Okst ((?)) hat das&lt;br /&gt;
rüsselhafte((?)) Gebäck noch im Rucksack. _ An einer Ecke trafen wir einen&lt;br /&gt;
Haufen rumänische Mädchen, von denen &amp;lt;del&amp;gt;wir&amp;lt;/del&amp;gt; ein nettes sauberes Ding ganz&lt;br /&gt;
gut Deutsch konnte. Wir erkundigten uns nach dem Weg u. es stellte sich &lt;br /&gt;
heraus, daß die Weiblein denselben Weg hatten. Wir wanderten also &lt;br /&gt;
über die Brücke nach Hinter-Petras. Auf der Brücke begegnete uns &lt;br /&gt;
wieder eine nette junge Dame in morderne Tracht, die uns Blumen gab.&lt;br /&gt;
Was uns angenehm auffiel u. an die gute deutsche Sitte erinnerte. Nun&lt;br /&gt;
überlegten wir wo wir hinwollten. Die Rumanin wollte uns aufnehmen&lt;br /&gt;
und auch ein kleines nettes jüdisches Mädchen, das ganz gut&lt;br /&gt;
Deutsch sprach. Wir gingen also mit ihr. Aber o weh! Die Enttäuschung((?)) war&lt;br /&gt;
wieder groß. Erstens war die alte so zerlumpt u. zerrissen, 2. ein &lt;br /&gt;
gr. Haufen Kinder u. 3. die Stube furchtbar dreckig. Man setzte uns Fische&lt;br /&gt;
vor, von denen wir kaum etwas essen konnten. Nun wollten uns&lt;br /&gt;
die Kinder zeigen, wo es Tabak geben sollte. Unterwegs kamen&lt;br /&gt;
wir an einem netten Häuschen vorbei, daß einen schönen Blumengarten&lt;br /&gt;
hatte. Mit((?)) Kummerblick((?)) stellte ich sofort fest, daß die Blumen, die wir&lt;br /&gt;
im Knopfloch aus diesem Garten stammten. Am Ende des Dorfes&lt;br /&gt;
stand endlich das Tabakhaus, das aber keinen Tabak hatte. Es war aber ein&lt;br /&gt;
ganz nettes Mädchen dort, das uns aufforderte weiterzutreten. Wir &lt;br /&gt;
blieben auch da. Haben gegessen u. Tee getrunken u. uns großartig &lt;br /&gt;
unterhalten. Um 8:00 Uhr machten wir uns auf den Heimweg. An dem Hause&lt;br /&gt;
mit dem Blumengarten machten wir Halt u. fragten wegen Nachtquartier,&lt;br /&gt;
was uns auch bewilligt wurde. Wir holten also unser Gepäck u. zogen &lt;br /&gt;
dort ein, Und siehe da meine Meinung hatte sich nicht geirrt. Das Blumenmädchen&lt;br /&gt;
war dort. Nachdem wir zu Abendbrot gespeißt hatten (Bratkartoffel&lt;br /&gt;
mit Hühnerbraten u. Sehnensauce((?)), Eier u. Weisbrot), legten wir&lt;br /&gt;
uns in die vorzüglichen Betten u. schliefen in Seelenruhe. Am anderen &lt;br /&gt;
Morgen nachdem wir gefrühstückt hatten, brachen wir auf. Bekamen &lt;br /&gt;
unterwegs noch Milch von rumänischen Mädchen u. trafen dann einen &lt;br /&gt;
Judenwagen, der uns durch ein Zigeunerdorf nach Neu-Fradautz [= Fratautii Noi, RO]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAyOQ.OTE1&amp;diff=383</id>
		<title>.MTAyOQ.OTE1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAyOQ.OTE1&amp;diff=383"/>
				<updated>2015-07-01T10:06:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]  4 &amp;lt;del&amp;gt;Wochen&amp;lt;/del&amp;gt; Monaten zum ersten Male wieder in einem Bett geschlafen. Kann aber garnicht sagen, daß ich so besonders gut geschlafen habe.…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 &amp;lt;del&amp;gt;Wochen&amp;lt;/del&amp;gt; Monaten zum ersten Male wieder in einem Bett geschlafen.&lt;br /&gt;
Kann aber garnicht sagen, daß ich so besonders gut geschlafen habe. Man&lt;br /&gt;
ist es eben nicht gewöhnt. Oost((?)) haben die Flöhe ordentlich gebissen. Mich weniger.&lt;br /&gt;
9.8.17. Heute Ruhetag! Allerdings wollen wir noch weg, wenn sich Fahrgelegenheit&lt;br /&gt;
trifft. Sind morgens durch das Städtchen gegangen. Ein trauriges&lt;br /&gt;
Nest. Es war gerade Markttag. Haben etwas Obst gekauft u. Milch getrunken.&lt;br /&gt;
Die Geschäfte haben, wie üblich, die Juden in Händen u. diese verlangen kolossale&lt;br /&gt;
Preise. Nach langem Suchen erstanden wir ein Päckchen Tabak für 10&lt;br /&gt;
Kronen. Dann kehrten wir in unser Quartier zurück u. jetzt 3 [Uhr] ((?)) nachm. sitze&lt;br /&gt;
ich an dem Diplomatenschreibtisch unseres Zimmers u. vervollständige&lt;br /&gt;
mein Buch. _ _ _ 7:00 Uhr abends. Sitze auf einem Baumstamm während &lt;br /&gt;
ich dieses schreibe. Sind mit einer österreichischen Kollone, die Munition &lt;br /&gt;
nach vorne fährt bis hierhin gekommen. Eine Bummelei herrscht bei&lt;br /&gt;
denen! Im Gegensatz zu den Deutschen sind dieses Privatleute. Die &lt;br /&gt;
Kollonne der Flüchtlinge aus Ostpreußen waren ordnungsmäßiger als&lt;br /&gt;
die österreichischen Kollonnen. _ Sind von Kutty ((?)) über Wyschnitz nach&lt;br /&gt;
x.. ((?)) gekommen und haben hier das Staatszimmer mit den Saustall vertauscht. &lt;br /&gt;
Ich glaube aber, wir werden auch hier ganz gut schlafen. Wollte jetzt&lt;br /&gt;
zu Abend speisen u. zw. wieder das Nationalgericht: Kokorus ((?)) mit Moloka-Milch.&lt;br /&gt;
Die Leute leben übrigens sehr primitiv. Sie essen morgens, mittags &lt;br /&gt;
u. abends das bewußte Nationalgericht. Liegen zwischen Wanzen u. Flöhen,&lt;br /&gt;
kennen keine Betten u.  fühlen sich glücklich. Ich glaube die singen jeden&lt;br /&gt;
Tag das schöne Lied: Was frag ich viel nach Geld u. Gut... Haben eben Abendbrot&lt;br /&gt;
gegessen. Es ist sogar besser geworden, als ich dachte. Weiskäse mit Sahne&lt;br /&gt;
u. Kokorus((?)). Hat großartig geschmeckt. Haben schon von den Karpathen Abschied&lt;br /&gt;
genommen u. sind in der Bukowina drin allerdings noch am Fuße &lt;br /&gt;
der Karpathen etwa 60 km von Charnowitz [= Czernowitz?]. Das Land ist hier eben. Im&lt;br /&gt;
Hintergrund befindet sich ein Wald. Der Boden scheint hier ziemlich schwer zu&lt;br /&gt;
sein; denn in der Nähe befindet sich eine Ziegelei u. im Hintergrunde ragt&lt;br /&gt;
auch ein Schornstein hervor, der wohl auch zu einer Ziegelei gehört. _&lt;br /&gt;
So jetzt wird schlafen gegangen. Es ist 8 Uhr u. schon ganz dunkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.8.17. Heute um 4 1/2 Uhr aufgestanden. Nachdem wir Milch getrunken und &lt;br /&gt;
unser gekauftes österreichisches Weisbrot dazu gegessen hatten gingen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir zu unserem Wagen. Hier empfingen wir noch Kaffee und&lt;br /&gt;
fuhren dann bald ab. Überall bezeichneten tote Pferde die Marschstraße.&lt;br /&gt;
Den größten Teil des Weges gingen wir zu Fuß u. unterhielten uns mit&lt;br /&gt;
den Führern der Kollonnen, einen österreichischen einjährigen Feldwebel.&lt;br /&gt;
Dieser war von seiner sozialistischen idealen Idee so durchdrungen u. brachte&lt;br /&gt;
so treffende Beispiele, daß ein Widerspruch ausgeschlossen ist. Zu Mittag aßen&lt;br /&gt;
wir bei einem Deutschen, der uns sehr gut aufnahm. Das ganze Dorf war&lt;br /&gt;
Deutsch. Ich glaube es hieß Nikolausdorf. Am Abend bezogen wir wieder &lt;br /&gt;
Quartier bei einem Deutschen mit Namen Bauer. Er hatte eine schöne Besitzung&lt;br /&gt;
u. nahm uns auch sehr gut auf. In solchem Hause fühlt man sich sehr wohl. Es&lt;br /&gt;
ist da alles sauber u. freundlich u. vor allen Dingen fühlt man sich unter Landsleuten.&lt;br /&gt;
Eingerichtet sind diese Wohnungen wie bei uns auf dem Lande. Am anderen&lt;br /&gt;
Morgen 11.8.17. fuhr die Kollonne schon ab, als wir zu frühstücken anfingen.&lt;br /&gt;
Wir holten sie aber bald ein u. langten um 10 Uhr vorm. in Strosewitz &lt;br /&gt;
an. Hier sahen wir uns das Städtchen an, dessen Häuser auch sehr durch den Krieg geschädigt&lt;br /&gt;
sind. In einem Kaffee, das noch in Betrieb war tranken wir 1 Glas&lt;br /&gt;
Kaffee (polnische Mode) u. aßen 2 Stückchen Kuchen. Beide Sachen waren sehr gut.&lt;br /&gt;
Wir bezahlen jeder 1,50 Kr. u. zogen von dannen zur Kollonne. Hier packten&lt;br /&gt;
wir unsere Sachen u. machten uns auf die Socken nach dem nächsten Dorfe.&lt;br /&gt;
Unterwegs brachte uns eine Polenfrau Brot u. Gurken zur Erfrischung. So&lt;br /&gt;
etwas berührte einen sehr angenehm, da man sonst von der Bevölkerung&lt;br /&gt;
nicht hervorragend aufgenommen wird. Dann traten wir einen Panjewagen,&lt;br /&gt;
der aufs Feld fuhr u. uns aufnahm. Wir waren schon ein Ende gefahren,&lt;br /&gt;
als uns ein Personenauto einholte, das vor unserem Wagen hielt.&lt;br /&gt;
Und siehe da, es saß der von allen gefürchtete General v. Conta [= Richard von Conta?] drin. Ich erkannte &lt;br /&gt;
ihn zuerst garnicht u. sprach ihn mit Herr General an, was er erst&lt;br /&gt;
merkte, als Okst((?)) dieselbe Anrede gebrauchte. Darauf behauptete der&lt;br /&gt;
gute Herr, daß wir eigentlich schon dafür 3 Tage verdient hätten. Er&lt;br /&gt;
erkundigte sich dann nach dem woher u. wohin u. gab uns den guten&lt;br /&gt;
Rat, so schnell als möglich zur Truppe zu machen, was wir auch selbstverständlich&lt;br /&gt;
tun. Das letzte Stück unseres heutigen Weges legten wir&lt;br /&gt;
zu Fuß zurück u. befinden uns z. Zt. in einem Zimmer eines&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzMA.OTE2&amp;diff=382</id>
		<title>.MTAzMA.OTE2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzMA.OTE2&amp;diff=382"/>
				<updated>2015-07-01T10:05:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]  3.8.17. Gestern um 12 Uhr von Leordina abgefahren. Bis Jägerhaus die Kleinbahn benutzt und von dort zu Fuß losgetippelt. Den Tornister gab ich u…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.8.17. Gestern um 12 Uhr von Leordina abgefahren. Bis Jägerhaus die&lt;br /&gt;
Kleinbahn benutzt und von dort zu Fuß losgetippelt. Den Tornister gab&lt;br /&gt;
ich unterwegs mit der Seilbahn auf nach dem &amp;quot;Kopulas&amp;quot;-Wistuba, der&lt;br /&gt;
Melder vom Batl. und ich gingen dann bis Kopulas-Fuß. Hier hatten&lt;br /&gt;
wir ein vorzügliche&amp;lt;del&amp;gt;s&amp;lt;/del&amp;gt; Nachtherberge beim roten Kreuz. Morgens um 7 1/2 Uhr&lt;br /&gt;
gings dann wieder nach dem Kopulas rauf. An den Marsch werde ich &lt;br /&gt;
denken! Unterwegs trafen wir 2 Krankenträger, die denselben Weg&lt;br /&gt;
hatten. Also waren wir schon 4 Mann. Um 10 Uhr waren wir etwa&lt;br /&gt;
oben. Hier empfingen wir Mittag und um 12 Uhr gings weiter den&lt;br /&gt;
Berg herunter. Dabei lief uns Wistuba voraus, so daß wir ihn verloren.&lt;br /&gt;
Ich dachte schon, ich mache jeden Augenblick schlapp. Der schwere Ast((?))&lt;br /&gt;
drückte und die Sonne brannte fürchterlich, dazu noch der steile Abstieg.&lt;br /&gt;
Jetzt sitze ich in Szybeny in einer Baracke der Kriegsleg. Habe Verpflegung&lt;br /&gt;
empfangen und wollte jetzt schlafengehen. Morgen gehts früh &lt;br /&gt;
los. 5.8.17 (Sonntag) Gestern früh 6 Uhr gings von Szybeny los, nachdem &lt;br /&gt;
wir mit Mühe u. Not einen Bagagewagen((?)) vom &amp;quot;Roten Kreuz&amp;quot; aufgestöbert&lt;br /&gt;
hatten, der uns die Tornister mitnahm. Nun gings immer das&lt;br /&gt;
Thermostal((?)) entlang. Es herrschte wieder eine Hitze, die kaum zu ertragen &lt;br /&gt;
war. Mein Hals, die Brust u. die Stirn sind dermaßen verbrannt, daß sie&lt;br /&gt;
schmerzen. Nach 2 maligem Halt v. etwa 1 Stunde langten wir um &lt;br /&gt;
4 in Sabie an. (Dieses Dorf liegt schon in Galizien.) So kaputt&lt;br /&gt;
war ich schon lange nicht. Die Füße brannten, die Waden und Oberschenkel&lt;br /&gt;
taten weh; denn wir hatten über 40 km gemacht. Die Trachten &lt;br /&gt;
der Bewohner sind hier noch eigenartiger als die vorher beschriebenen. Die Farben&lt;br /&gt;
werden greller. Perlen u. allerlei anderen bunten Tand((?)) tragen sie in Umege((?))&lt;br /&gt;
die Weiber rauchen Pfeife und Zigaretten. Ihr Anblick erinnert direkt an den &lt;br /&gt;
der Wilden. Es sind aber Naturmenschen. _ Die Russen haben hier mal wieder &lt;br /&gt;
bewiesen, daß sie Kulturträger((?)) sind. Schutt und Asche, Tod u. Verderben bezeichnen&lt;br /&gt;
den Weg ihres Rückzuges. Häuser in denen sie 14 Monate lang&lt;br /&gt;
gewohnt haben sind in Trümmerhaufen verwandelt. Menschen mit denen &lt;br /&gt;
sie die ganze Zeit zusammen gelebt haben, sind dahingeschlachtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
worden. Hauptsächlich sind die Juden davon betroffen worden. Das nennt &lt;br /&gt;
sich nun das freie, revolutionäre Rußland, in dem Freiheit und Brüderlichkeit&lt;br /&gt;
herrscht und das uns auffordert in seine Fußstapfen zu treten.&lt;br /&gt;
Schlimm wäre es, wenn es mit uns so bestellt wäre. 6.8.17. Wollte mit &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Geisler,&amp;lt;/u&amp;gt; der hier am Kopfstreifschluß im Lazarett lag u. einigermaßen ausgeheilt&lt;br /&gt;
war zusammemarschieren, da der aber nicht wegdurfte, mußte ich allein&lt;br /&gt;
abhauen, da die beiden Krankenträger schon losgegangen waren. Nicht weit&lt;br /&gt;
hinter Sabie traf ich einen Kronprinzer von der Kassenverwaltung((?)), der&lt;br /&gt;
vom Urlaub kam, &amp;lt;u&amp;gt;Fäfelin Oost&amp;lt;/u&amp;gt;((?)). Mit diesem spannte ich dann zusammen. Gegen&lt;br /&gt;
Abend machten wir Halt u. bezogen bei einem galizischen Bauer Nachtquartier.&lt;br /&gt;
Haben uns Kartoffel kochen lassen u. aßen diese dann mit Butter.&lt;br /&gt;
Auf eine der breiten Bänke legten wir uns dann zur Ruhe. Einschlafen&lt;br /&gt;
konnte man nun nicht. Um 10 1/2 Uhr stellten wir fest, daß Wanzen im&lt;br /&gt;
Quartier waren und zwar in einer übergroßen Menge. Nun suchten &lt;br /&gt;
wir unser Heil in der Flucht. 2 Kronen für gute Abendbewirtung legten &lt;br /&gt;
wir auf den Tisch u. wanderten dann in die Nacht hinaus. An einem Abhang&lt;br /&gt;
legten wir uns abermals zur Ruhe, die aber wieder nicht lange&lt;br /&gt;
dauerte; denn der Himmel hatte kein Einsehen mit uns armen und öffnete &lt;br /&gt;
seine Schleusen. Nun ruhten wir vor der Tür eines abgebrannten &lt;br /&gt;
Hauses. Morgens tranken wir unseren selbgebrühten Kaffee u. setzten uns&lt;br /&gt;
in Bewegung. Der Tag verlief wie üblich auf der Wanderung. Am Abend&lt;br /&gt;
kehrten wir wieder bei einem Bauer ein u. blieben in dem Quartier, nachdem&lt;br /&gt;
wir festgestellt hatten, daß keine Wanzen da waren. Zum Abend machten &lt;br /&gt;
wir uns unser Büchsenfleisch warm u. aßen Kartoffeln dazu. Flöhe gibts&lt;br /&gt;
nun überall, so auch hier trotzdem habe ich sehr gut geschlafen. 8.8.17.&lt;br /&gt;
Wie üblich. Mittag ließen wir uns von einem Panje((?)) kochen u. zwar folgende&lt;br /&gt;
Speisekarte: 1.) Kartoffelbrei mit Milch, 2.) pro Mann 1 Ei, 3.) Kartoffel mit &lt;br /&gt;
Salzgurken. Ein fürstliches Mal. Wir waren schon auf die Suche nach einem Nachtquartier,&lt;br /&gt;
als uns ein Lastkraftwagen aufnahm u. bis Kutty fuhr. Hier langten&lt;br /&gt;
wir abends an kauften uns ein Pfd. Wurst für 5 Kr. und sahen uns nach einem &lt;br /&gt;
Quartier um. Fanden dieses auch gleich im ersten Hause, das wir heimsuchten.&lt;br /&gt;
Wohnen jetzt hier im Staatszimmer. Es ist ganz nett eingerichtet. Hat sogar&lt;br /&gt;
Sofa u. Polsterstühle, die allerdings schon etwas wacklich sind. Habe mit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzMQ.OTE3&amp;diff=381</id>
		<title>.MTAzMQ.OTE3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzMQ.OTE3&amp;diff=381"/>
				<updated>2015-07-01T10:05:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]  sich (wie immer) die Eitelkeit; die gehen schon ganz modern gekleidet. Nur über die geschmackvolle Zusammenstellung muß ich immer lachen. Eben g…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich (wie immer) die Eitelkeit; die gehen schon ganz modern gekleidet.&lt;br /&gt;
Nur über die geschmackvolle Zusammenstellung muß ich immer lachen.&lt;br /&gt;
Eben ging so ein Schichtchen (Mädchen) vorbei. Sie hatte schöne gelbe Schuhe&lt;br /&gt;
an, die etwas zu groß waren und zerrissene Schnürsenkel hatten, weiße &lt;br /&gt;
Strümpfe, einen weißen Unterock mit schönen Spitzen, der aber schon zu waschen&lt;br /&gt;
fehlte, (ich weiß es daher, weil es eine Handbreit vorkam) ein blaues Tuchkleid&lt;br /&gt;
und eine weiße Bluse, die hinten nicht ganz zugeknöpft war, an.&lt;br /&gt;
Ein Hut mit einem Fuder Kuhfutter, ein Sonnenschirm und ein elegantes&lt;br /&gt;
Handtäschchen aus der vorsintflutlichen Mode vervollständigten den Anzug.&lt;br /&gt;
Das ist hier die reichste oder vornehmste Gesellschaft oder die oberen &lt;br /&gt;
10000 wie man bei uns sagt. _ Eben aus der Bahnstation zurückgekommen.&lt;br /&gt;
Jeder der da Bier haben will muß sich einen Maskrug mitbringen.&lt;br /&gt;
Von den Kerln schleppt jeder so ein Ding mit. Einen Bayern ohne Krüge &lt;br /&gt;
kann ich mir nicht denken. Die Rauflust dieser Brüder konnte man &lt;br /&gt;
auch hier sehen. Ein fliegendes Krügel war des nebenmanns Schädel zugedacht,&lt;br /&gt;
der aber gewandt den Kopf zur Seite bog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.7.17. Heute kam ein Melder vom Batl. und tat mir kund, daß ich mich&lt;br /&gt;
zur Truppe in Marsch zu setzen hätte. Ich will aber erst Mittwoch mein Bündel&lt;br /&gt;
schnüren. Die ganzen Etappen kamen auch von hier weg. 29.7. Kurz war dem &lt;br /&gt;
Schlafengehen. Heute nach einem heißen Tag ein wunderbarer Abend. Bin nach&lt;br /&gt;
meinem gewohnten Gang durchs Dorf noch eine Stunde vor der Tür auf der &lt;br /&gt;
Bank geblieben und habe von vergangenen Zeiten geträumt. _ Simsertal&lt;br /&gt;
(Heilberg), Kermuschienen, Katzenteich, Kleszowen u. Goldaß_ zogen&lt;br /&gt;
an mir vorbei. Man möchte manchmal heulen, so ist es einem zu Mute.&lt;br /&gt;
Ich war auch bald soweit, da fiel mir glücklicher Weise das schöne Lied&lt;br /&gt;
ein: &amp;quot;Warum sitzt du denn so traurig auf der Bank :: und sofort war &lt;br /&gt;
mein Galgenhumor wieder da. Es war auch gerade Zeit; denn es &lt;br /&gt;
kamen die Einwohner des Hauses als da sind; eine Frau, die garnichts vom&lt;br /&gt;
Typus der Juden hat, 2 Jünglinge, denen man den Abraham schon von &lt;br /&gt;
weitem ansieht, 2 kleine Mädchen, die in Ungezogenheiten wetteifern&lt;br /&gt;
u. wovon eine oft stundenlang brüllt und dann noch ein 16-jähr.&lt;br /&gt;
Mädchen, das wohl eine Verwandte in dienender Stellung ist. Jedenfalls &lt;br /&gt;
ist das Mädel die vernünftigste der ganzen Gesellschaft, und&lt;br /&gt;
setzen sich zu&amp;lt;del&amp;gt;r&amp;lt;/del&amp;gt; mir. 31.7.17. Ich konnte es mir nie so recht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorstellen, daß es in südlichen Gegenden im Sommer noch&lt;br /&gt;
wärmer sein kann, als bei uns. Das kann man jetzt aber erfahren.&lt;br /&gt;
Solch eine sengende Glut ist mir noch nicht vorgekommen.&lt;br /&gt;
Würde man ohne Rock gehen, so wäre man bald gebraten. Heute abend&lt;br /&gt;
will ich mal fürstlich speisen. Habe nämlich Eier erstanden und will&lt;br /&gt;
Rührei machen. _ Es ist doch sehr gut, daß ich bald wegkomme; denn &lt;br /&gt;
sonst lach ich mich noch halb krank. Kommt eben wieder so ein Staatsfuhrwerk&lt;br /&gt;
vorbeigefahren. Der Wagen gebaut nach Art der deutschen&lt;br /&gt;
mit Verdeck. Die Polsterung ist in Fetzen u. fliegt umher. Lack ist mal&lt;br /&gt;
dran gewesen usw. man kann das Ding garnicht beschreiben so etwas&lt;br /&gt;
muß man gesehen haben. Daher sind zwei &amp;quot;schöne&amp;quot; Pferde vorgespannt,&lt;br /&gt;
die sogar Scheuklappen haben, auf die aber der Kutscher unaufhörlich&lt;br /&gt;
einhauen muß, wenn sie sich vorwärtsbewegen sollen. Der&lt;br /&gt;
Kutscher, ein Rumäne, paßt ganz zum Fuhrwerk, dann das Gegenstück:&lt;br /&gt;
darin sitzen meistens österreichische Offiziere oder Damen mit &lt;br /&gt;
großen Hüten, Sonnenschirm u. verschleiert. Ein Bild, daß für die lustigen&lt;br /&gt;
Blätter((?)) ein Schlager ist. 1.8.17. Über Weiberschlauheit kommt nichts. Hier sind&lt;br /&gt;
meiner Meinung nach die Weiber noch gewitzter als bei uns. Will bei uns&lt;br /&gt;
mal ein Frauchen mit den andern plaudern, so nimmt es eine Milchkanne&lt;br /&gt;
und geht Milch holen. Wehe dem Mann, der auf die Milch zum Kosten wartet;&lt;br /&gt;
denn unterwegs trifft sich immer Bekanntschaft und es wäre doch wirklich&lt;br /&gt;
sehr unhöflich wollt man nicht mit alten Bekannten ein Stündchen verplaudern.&lt;br /&gt;
Natürlich heißt es dann zu Hause, daß man zu lange auf der&lt;br /&gt;
Straße herumgestanden hat. Das kann hier garnicht vorkommen; denn &lt;br /&gt;
die Frauen gehen oder stehen rum und spinnen. Ja man höre u. staune.&lt;br /&gt;
Natürlich hat man hier keinen Wocken((?)) wie bei uns, sondern ein Stück&lt;br /&gt;
Holz, das einfach gedreht wird. Unter dem linken Arm ist ein Stock &lt;br /&gt;
mit einem Büschel Flachs oder Wolle geklemmt. Die Fertigkeit ist&lt;br /&gt;
zu bewundern. Heute nachm. um 4 Uhr verlasse ich mit der Feldbahn &lt;br /&gt;
Leordina u. werde dann bald aus den Karpathen heraus sein.&lt;br /&gt;
Von diesen Bergen kann man spätere Geschlechter auch sagen: &amp;quot;Ziehe Deine&lt;br /&gt;
Schuhe aus, denn das Land darauf du stehest ist mit Blut u. Schweiß getränkt&lt;br /&gt;
u. darum heilig.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzMg.OTE4&amp;diff=380</id>
		<title>.MTAzMg.OTE4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzMg.OTE4&amp;diff=380"/>
				<updated>2015-07-01T10:05:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]  Der Dienst wäre zum Aushalten gewesen, wenn der Komp. das Leben nicht von gewissen Leuten schwer gemacht worden wäre. Die Leute hatten kaum Zeit…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dienst wäre zum Aushalten gewesen, wenn der Komp. das Leben nicht von&lt;br /&gt;
gewissen Leuten schwer gemacht worden wäre. Die Leute hatten kaum Zeit zum Essen&lt;br /&gt;
und dann hieß es noch immer die Korporalschaftsführer sollen die Mannschaften &lt;br /&gt;
mehr beschäftigen. Alle begrüßten die Parole, die Abrücken befahl. Doch 2 x war es blinder&lt;br /&gt;
Alarm. Zum 3. x am 20.7., ich lag gerade krank zu Bett, kam der Befehl; 1,30 Uhr &lt;br /&gt;
steht die Komp. zum Abmarsch bereit. Wir marschierten also nach dem Prislop.&lt;br /&gt;
Hier wurde das Gepäck verladen und dann gings hinunter nach Borsa. Ich&lt;br /&gt;
fuhr wieder mit dem Gepäck hinunter. Einen Tag hatten wir hier Ruhe, die &lt;br /&gt;
ich dazu benutzte Freund Finger aufzusuchen. Haben etliche Flaschen ungarischen&lt;br /&gt;
Rotwein geleert. Das Zeug ist ja viel schwerer als unserer. Am Sonntag&lt;br /&gt;
d. 22. wurde&amp;lt;del&amp;gt;n&amp;lt;/del&amp;gt; die Komp. morgens um 6 Uhr, nachdem unser Divisionspfarrer eine Ansprache&lt;br /&gt;
gehalten hatte, in Autos verladen und fort gings zum Städt'l hinaus immer &lt;br /&gt;
die Bahnstrecke entlang, die von Deutschland kommt. Unterwegs bekam&lt;br /&gt;
ich von Herrn &amp;lt;u&amp;gt;Ltn. Stock&amp;lt;/u&amp;gt;, der das Batl. führte, den Befehl in Leordina, eine &lt;br /&gt;
Bahnstation zu bleiben und Urlauber und Post des F... Batl. ((?)) weiterzuleiten.&lt;br /&gt;
An der Wegekreuzung verließ ich also das Auto und machte mich auf&lt;br /&gt;
die Strümpfe nach meinem Bestimmungsort. Hier angekommen meldete&lt;br /&gt;
ich mich bei der Ortskommandantur. Verpflegt werde ich hier bei dem&lt;br /&gt;
Luft-Batl. I. B./24 München und Wohnung habe ich in Haus 118. Mein Dienst&lt;br /&gt;
besteht darin, daß ich vorm. um 10:30 Uhr und nachm. um 3:30 Uhr zum Bahnhof&lt;br /&gt;
gehe und die Urlauber des F. Batl. aufhalte, um sie mit dem nächsten&lt;br /&gt;
Zuge, der Kleinbahn, weiterzuleiten. Ein ganz angenehmer Dienst.&lt;br /&gt;
Man muß nur Geld haben, damit man sich etwas kaufen kann und das&lt;br /&gt;
fehlt mir jetzt gerade. Habe nämlich in Borsa alles verbraucht. Nun&lt;br /&gt;
ich werde mich auch schon so durchschlagen. Heute ist schon der 4. Tag&lt;br /&gt;
meiner hiesigen Tätigkeit. Das Essen ist hier doch bedeutend schlechter,&lt;br /&gt;
als vorn. Es gibt erstens nur 500 g Brot u. 2. ist das Mittagessen dünner.&lt;br /&gt;
24.7.17 Gb. D. Jetzt habe ich endlich Geld. Morgen will ich auch danach&lt;br /&gt;
haben. 25.7.17 Heute 18 Kronen ausgegeben. Nun hab ich wieder mal &lt;br /&gt;
kein Geld. Nun schadet nichts, ich habe auch so ganz gut. 26.7.17. Heute&lt;br /&gt;
nichts Neues. Habe von 10:30-3:30 auf den Zug warten müssen. Hergott&lt;br /&gt;
sind das hier Zustände, schlimmer als in Rußland. 27.7. Heute wieder von&lt;br /&gt;
10:30 bis 2 Uhr auf den Zug gewartet. Jetzt ist es 7:30 nun will ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mal nach des Tages Last und Mühe a Maas Bier trinken gehen. _&lt;br /&gt;
_ 2 Stunden Grabendienst! _ Nächtlich in dem Schützengraben stampf hinauf&lt;br /&gt;
ich nur hinunter. Friedlich ruht die ganze Gegend, selbst die Posten&lt;br /&gt;
sind nicht munter. Träumend denk ich an die Zeiten, die ich einst daheim&lt;br /&gt;
erlebt. Nur manch stummer Gruß von Herzen eilig nach der Heimart schwebt.&lt;br /&gt;
Mit mir träumend steht der Posten denkt zurück an Weib und Kind, an die&lt;br /&gt;
Heimat, an die Lieben, die verlassen jetzt nun sind. &amp;quot;Posten! wie heißt &lt;br /&gt;
die Parole?!&amp;quot; frage ich den grauen Mann. &amp;quot;Heimat&amp;quot; ruft er ganz verwirrt&lt;br /&gt;
und sieht träumend mich noch an. Lächelnd arbeit' ich nun mich weiter&lt;br /&gt;
bis zum Halse oft im Schnee. Frage nicht mehr die Parole, da ich Leute&lt;br /&gt;
träumen seh: Laßt sie träumen von der Heimat, laßt sie denken an ihr Glück,&lt;br /&gt;
denn nur wer die Heimat liebt, hält den Feind davon zurück.&lt;br /&gt;
25.7.17 Leordina. F. A. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zum verrücktwerden mit den russischen vielmehr österreichischen&lt;br /&gt;
Bahnen. Jeden und und jeden Zug solange warten! Heute hatte der Zug wieder X&lt;br /&gt;
Verspätung und zwar 3 1/2 Stunden. Von Beamten wimmelt es, aber niemand &lt;br /&gt;
weiß Bescheid. Heute gehe ich zum Herrn Vorsteher und frage wieviel Verspätung&lt;br /&gt;
eigentlich der Zug hat, da nimmt er zuerst eine hohe Mine an, ungefär wie &lt;br /&gt;
ein &amp;quot;Kommandierender General&amp;quot;, dann macht er ein allwissendes Gesicht und endlich&lt;br /&gt;
antwortet er: &amp;quot;Ick nich weiß!&amp;quot; Unerhörte Frechheit, da treiben sich noch 25 andere&lt;br /&gt;
Beamte umher, die sämtlich denken, daß ohne sie die Österreichische-Eisenbahn&lt;br /&gt;
überhaupt nicht bestehen kann und die den ganzen Tag nichts tun als&lt;br /&gt;
winken. Ob ein Zug kommt oder nicht ein paar solcher Kerle stehen immer&lt;br /&gt;
dabei und schwenken ihr rotes Fähnchen. Ich glaube, die halten die Hand auch&lt;br /&gt;
des Nachts nicht still. Ich glaube, so ein Mann mit solch einem Winkertalent muß&lt;br /&gt;
gleich mit der Fahne zur Welt kommen. Jetzt möchte ich nur wissen, wozu die &lt;br /&gt;
Leutchen hier über ihr Hemd, daß sie als einziges Bekleidungsstück anhaben&lt;br /&gt;
und das um die Hälfte mit einer Schnur zusammengehalten wird, bei der &lt;br /&gt;
Hitze noch einen Pelz umgehängt haben? Die Weiber sehen hier abscheulich aus.&lt;br /&gt;
Unter den Juden gibt es einige, die netter sind, aber ein wirklich hübsches&lt;br /&gt;
Mädel habe ich noch nicht gesehen. Juden gibt es doch überall auf der Erde. &lt;br /&gt;
Kein Land ist wohl von denen verschont geblieben. Die alten Männer tragen&lt;br /&gt;
noch immer den langen Kaftan, Löckchen an den Schläfen und lange Bärte &lt;br /&gt;
wie zur Zeit des seeligen Moses. Bei der Weiblichkeit zeigt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzMw.OTE5&amp;diff=379</id>
		<title>.MTAzMw.OTE5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzMw.OTE5&amp;diff=379"/>
				<updated>2015-07-01T10:04:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]  man ihn nicht weg. Je mehr man schippte, desto mehr kam herunter. In mancher Nacht war der Graben vollständig mit dem Erdboden  gleich. Beim Weck…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man ihn nicht weg. Je mehr man schippte, desto mehr kam herunter.&lt;br /&gt;
In mancher Nacht war der Graben vollständig mit dem Erdboden &lt;br /&gt;
gleich. Beim Wecken der Posten hatte man dann alle Mühe &lt;br /&gt;
zu den verschneiten Unterständen zu kommen. Wie da so manch &lt;br /&gt;
mal geschimpft wurde! _ _ Mit den Russen lebten wir im &lt;br /&gt;
besten Einvernehmen. Kein Schuß fiel, trotzdem hüben u. drüben &lt;br /&gt;
dauernd Leute umherstanden. Oft gingen unsere Offiziere&lt;br /&gt;
hinüber und verhandelten mit dem Ivan. Die russische Artillerie&lt;br /&gt;
schoß noch immer kräftig, aber wir hatten ja gute &lt;br /&gt;
Stollen und so hatten wir keine Verluste. Unsere Geschütze gaben &lt;br /&gt;
oft Vergeltungsfeuer ab. _ Mein Unterstand war einer der&lt;br /&gt;
schlechtesten. Ein kl. Loch für 5 Personen. Endlich wurde ein neuer&lt;br /&gt;
fertig. Den haben wir uns dann auch nett eingerichtet, aber &lt;br /&gt;
nur etwa 3 Wochen bewohnten. Ich hatte wohl das längste u.&lt;br /&gt;
schlechteste Grabenstück der ganzen Komp. Man konnte dauernd&lt;br /&gt;
daran arbeiten, doch kam er nie in Ordnung. Die Verpflegung&lt;br /&gt;
war hier ausreichend. Wenigstens ich kam sehr gut aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Am 25. Mai &amp;lt;/u&amp;gt; 17 stellten wir morgens fest, daß die Russen &lt;br /&gt;
uns gegenüber, verschwunden waren. Am Abend wurde dieses&lt;br /&gt;
durch eine Patrouille unter Ltn. Heinrich bestätigt. Unser&lt;br /&gt;
Jagdkommmando u. 2 Gruppen von jedem Zuge wurden&lt;br /&gt;
nun in die alte Russenstellung gelegt und wir blieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch in unserer alten. Am &amp;lt;u&amp;gt;27.5.17&amp;lt;/u&amp;gt; rückten wir auch &lt;br /&gt;
nach &amp;quot;vorn&amp;quot; und legten die neue Stellung an. 3 Tage&lt;br /&gt;
hatte ich Stützpunkt 7 und dann wurde ich Kommandant&lt;br /&gt;
des Stützpunkt 9. Es hat sehr viel Arbeit gemacht gerade&lt;br /&gt;
diesen Stützpunkt auszubauen, da alles Felsen war. Habe&lt;br /&gt;
auch etwa 100 Handgranaten versprengt. Beiliegende&lt;br /&gt;
Skizze soll die Stellung veranschaulichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Furchtbar schlecht war es mit der Unterkunft bestellt. Es regnete&lt;br /&gt;
die ganze Zeit in Strömen. Nun waren aber, als wir dorthin &lt;br /&gt;
kamen 2 Stollenärme((?)) gesetzt, dort zog ich mit &amp;lt;u&amp;gt;Furchert&amp;lt;/u&amp;gt; ein.&lt;br /&gt;
Die andern spannten ein Zelt über den Graben und bezogen&lt;br /&gt;
die Quartiere. Morgens um 5 Uhr mußte ich mein &lt;br /&gt;
Quartier verlassen, weil die Pioniere weiterbauen wollten&lt;br /&gt;
und nachm. um 4 Uhr zog ich wieder ein. Die Herrn Vorgesetzten&lt;br /&gt;
waren natürlich nie mit der Arbeit zufrieden,&lt;br /&gt;
aber das kannte man schon, daß man sich darüber nicht aufregte &lt;br /&gt;
u. wunderte. Seit dem &amp;lt;u&amp;gt;1. Juni&amp;lt;/u&amp;gt; war auch das Essen &lt;br /&gt;
schlechter geworden. Ich kam auch nicht mehr mit Brot aus. Hunger,&lt;br /&gt;
Kälte u. Vorgesetzte trieben einen manchmal bald zur Verzweiflung.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit führte &amp;lt;u&amp;gt;Offz. Stellv. Neumann&amp;lt;/u&amp;gt; den 2. Zug. Endlich am&lt;br /&gt;
27.6.17 wurden wir vom 1. Batl. abgelöst und kamen in Ruhe auf &lt;br /&gt;
dem Kornnel ((?)). Hatten eine ganz schöne Baracke für unsere Komp.&lt;br /&gt;
Gleich fing auch erschwerter Dienst an. - Hier kam auch wieder Herr Ltn.&lt;br /&gt;
Stock zur Komp. Dessen Vertretung während der Urlaubs Ltn. Mrosberg [im Original: Krosberg] ((?))&lt;br /&gt;
hatte. - von morgens 7-11 Uhr Exerz. Ich will mal eine Tagesparole&lt;br /&gt;
aus meinem Notizbuch aufschreiben.: 5:30 Wecken, 6 Uhr Kaffee, 7-11 Exerz.&lt;br /&gt;
anschl. Gewehrreinigen, 12 Uhr Essen, Vizefeldw. Trenz; 3-5 Arbeitsdienst&lt;br /&gt;
v. [nach Original] Krigoleit [Original: Grigoleit] ((?)) 6 Uhr Appell m. Schuhzeug ((?)) 7:30 Kaffee u. kalte Verpfl. v. Trenz&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzNA.OTIw&amp;diff=378</id>
		<title>.MTAzNA.OTIw</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzNA.OTIw&amp;diff=378"/>
				<updated>2015-07-01T10:04:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LEFT PAGE]   ins &amp;quot;Königreich des heiligen Stephan&amp;quot; [= Königreich Ungarn] hinein. _ _ Orginell waren die Trachten der Bewohner des Landes. Die Männer trugen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ins &amp;quot;Königreich des heiligen Stephan&amp;quot; [= Königreich Ungarn] hinein. _ _ Orginell waren&lt;br /&gt;
die Trachten der Bewohner des Landes. Die Männer trugen eine enganliegende &lt;br /&gt;
Hose aus Wandt((?)) mit grünem Besatz, der vorn am Fußanfang &lt;br /&gt;
und oben in einem Bogen auslief. Der Rock war aus &lt;br /&gt;
demselben Stoff hergestellt und hatte denselben Besatz. Er wurde meist &lt;br /&gt;
über die rechte Schulter gehängt, da es damals schon sehr warm war. &lt;br /&gt;
Die Frauen, oder das weibliche Geschlecht, trug um, vom Kopfe angefangen, &lt;br /&gt;
meistens ein buntes oder weißes Tuch; dann eine Pelzweste &lt;br /&gt;
nach Miederart aber meistens offen. Darunter kam gleich das Hemd. &lt;br /&gt;
Der Rock war aus dünnem Leinen oder Kattun. Die Füße waren &lt;br /&gt;
mit langen Stiefeln od. plumpen Schuhen bekleidet und die Beine  &lt;br /&gt;
im letzteren Falle mit Wickelgamaschen aus Lumpen umwickelt. &lt;br /&gt;
Ein Anblick, der auch bei einem noch so schönen Weibe wiederlich wirkte &lt;br /&gt;
und das Weib unnahbar machte. Der Sonntagsrock bestand aus zwei &lt;br /&gt;
Schürzen. Eine vorn u. eine hinten. Unterkleider werden nicht getragen. &lt;br /&gt;
Bei uns dürfte man es wohl nicht der frechsten Dirne zumuten &lt;br /&gt;
in solch einem Wamskostüm über die Straße zu gehen wievielmehr&lt;br /&gt;
dürfte man von einer ehrbaren Frau oder einem zünftigen deutsch. &lt;br /&gt;
Mädchen verlangen sich so zu kleiden.&lt;br /&gt;
Nun kommen die Karpathen. _ Für einen wie ich, der noch &lt;br /&gt;
nie ein Gebirge gesehen hat, ein wunderbarer Anblick. Zwischen &lt;br /&gt;
steilabfallenden Bergen schlängelt sich die Bahn dahin. Während &lt;br /&gt;
unten im Tal alles grünte und blühte, lag weiter oben Schnee und Eis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch an der Luft spürte mann's, daß man im Gebirge war, denn es &lt;br /&gt;
war bedeutend kühler als in der Ebene. So einfach wie die Kleidung, &lt;br /&gt;
waren auch die Wohnungen der Bewohner. Elende Hütten &lt;br /&gt;
aus Holz gebaut mit dem Giebel nach der Straße. Von uns wurden &lt;br /&gt;
diese Paläste stets  Kaninchenställe genannt. &amp;lt;u&amp;gt;Endlich kamen&amp;lt;/u&amp;gt; wir &lt;br /&gt;
nach Borsa((?)) ins Land der Ruthenen. Hier wurden wir in eine &lt;br /&gt;
Baracke der Genesungskompanie, Gr. R. [= Grenadier Regiment] 1, einquartiert und lagen &lt;br /&gt;
dort bis zum anderen Tage. Dann fuhren wir mit der Prislop- &lt;br /&gt;
bahn bis zu dem Berge, nach dem die Bahn ihren Namen &lt;br /&gt;
trägt.  Bei wunderbarem Frühlingswetter fuhren wir von Borsa &lt;br /&gt;
ab und bei Schneegestöber landeten wir auf dem Prislop. &lt;br /&gt;
Also aus dem Ostpr._Winter in den südl. Frühling u. dann in den Winter &lt;br /&gt;
des Hochgebirges. _ Von Prislop gings nach der Einteilung zur &lt;br /&gt;
Stellung. An den Weg werde ich mein ganzes Leben lang denken. &lt;br /&gt;
Immer bergauf mit dem schweren Affen [= Tornister] und dann noch dazu alles verschneit. &lt;br /&gt;
Endlich um 10 Uhr abends landeten wir bei der 1. Komp., die &lt;br /&gt;
damals in Reserve lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;17.4.17.&amp;lt;/u&amp;gt; Den nächsten Tag morgens meldeten wir uns beim &lt;br /&gt;
Gefechtsstand des III. Batl. und wurden zur 10. Komp. geschickt. Am &lt;br /&gt;
andern Tag übernahm ich die 4. Gruppe des I. Zuges, die bis dahin Gefr. &lt;br /&gt;
Roth geführt hatte. Vizefeldw. Trenz führte damals den Zug. Vorm. wurde von 7-11, nachm. v. 2-5 Schnee geschippt. Trotzdem bekam&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzNQ.OTIx&amp;diff=377</id>
		<title>.MTAzNQ.OTIx</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzNQ.OTIx&amp;diff=377"/>
				<updated>2015-07-01T10:04:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LINKE SEITE]  * 8. Juni 1893 † 25. April 1918  [RECHTE SEITE]  - Am 12.4.17 . Vorm. 9 Uhr. _ Ich war gerade beim Wachtunterricht ((?)), (b. d. 10. Komp. Gr.…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LINKE SEITE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 8. Juni 1893&lt;br /&gt;
† 25. April 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RECHTE SEITE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Am 12.4.17 . Vorm. 9 Uhr. _ Ich war gerade beim Wachtunterricht ((?)), (b. d. 10. Komp. Gr. Regt. 1 &amp;quot;Rosenstein b. Kgb.) &lt;br /&gt;
bekam ich den Befehl von Feldw. Hoff, mich zum Transport fertig zu machen. &lt;br /&gt;
Also, ich gleich nach Königsberg zum Einkleiden. Nach Rückkehr gleich in voller &lt;br /&gt;
Hast gepackt, und dann zum Devauer-Platz zum Stinkraum Gasmaske verpassen. &lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg wurden wir, es waren noch mehrere Kameraden, von &lt;br /&gt;
einem Regenschauer durchnäßt. Nun hieß es schnell umhängen, und &amp;quot;ohne Tritt &lt;br /&gt;
marsch.&amp;quot; _ Richtung . Königsberg. Nachdem wir in der Kaserne Lebensmittel und &lt;br /&gt;
und Munition empfangen hatten und in der Kantine etliche Glas Grog mit&lt;br /&gt;
Freund Gandler((?)) geleert hatten, gings um 12 Uhr zum Producktenbahnhof, wo &lt;br /&gt;
wir um 3 Uhr verladen wurden und auch gleich darauf abdampften. &lt;br /&gt;
Gander((?)) und ich waren Verpflegungsunteroffiziere und hatten als solche &lt;br /&gt;
ein Wagenabteil für uns alleine. Die Fahrt gefiel mir sehr gut. Die&lt;br /&gt;
Verpflegung war in Deutschland ausreichend. Die Zeit füllten wir &lt;br /&gt;
mit Sport und Schlaf aus. In Oppeln Schls. hatten wir 3 Stunden Aufenthalt, &lt;br /&gt;
die wir dazu benutzten uns die Stadt anzusehen und das &lt;br /&gt;
&amp;quot;Oppler-Bier&amp;quot; zu kosten. Dann gings bei Oderberg über die Grenze ins &lt;br /&gt;
Land unserer Bundesgenossen hinein. Hier war es in vielen Stücken&lt;br /&gt;
schlechter als in Deutschl. Die Verpflegung ließ viel zu wünschen übrig. &lt;br /&gt;
Auf den Bahnhöfen wurde für deutsche Truppen kein Bier verabfolgt. Zigarren &lt;br /&gt;
und andere Rauchwaren gab es überhaupt nicht. Nicht einmal sprechen &lt;br /&gt;
konnte man mit den Bewohnern, da sie nur ungarisch konnten. Jedenfalls &lt;br /&gt;
sehnte sich schon da so mancher nach seinem lieben Deutschl. zurück,&lt;br /&gt;
aber immer weiter rollte der Zug und immer tiefer ging es&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzNg.OTIy&amp;diff=376</id>
		<title>.MTAzNg.OTIy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzNg.OTIy&amp;diff=376"/>
				<updated>2015-07-01T10:03:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „[LINKE SEITE]  Der fernen, heisgeliebten Stätte  Nach Vaterhaus und Jugendzeit  Der sorglos goldnen Tage ??ette  Wer trüg um solchen Schatz nicht Leid   Es h…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LINKE SEITE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fernen, heisgeliebten Stätte &lt;br /&gt;
Nach Vaterhaus und Jugendzeit &lt;br /&gt;
Der sorglos goldnen Tage ??ette &lt;br /&gt;
Wer trüg um solchen Schatz nicht Leid &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat solch Herzeleid geheilt &lt;br /&gt;
Die Zeit - sie heilt noch tiefres Weh! &lt;br /&gt;
Am eignen Herde längst ich steh, &lt;br /&gt;
Und rastlos hin das Leben eilt. &lt;br /&gt;
Doch nimer schäm ich mich der Tränen &lt;br /&gt;
Des Heimwehs, und im Weltgebraus &lt;br /&gt;
Ergreift noch oft mich tiefes Sehnen &lt;br /&gt;
Nach Jugendzeit und Vaterhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschrieben von deiner lieben&lt;br /&gt;
Mutter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nachgetragen mit Bleistift] 1924/25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RECHTE SEITE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KRIEGS- &lt;br /&gt;
TAGEBUCH &lt;br /&gt;
des &lt;br /&gt;
FRITZ APSEL &lt;br /&gt;
Sergt. b. der 10. Kompanie &lt;br /&gt;
Grenadier-Regiment I. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Führer muß vorleben können, &lt;br /&gt;
wenn es gilt sterben zu müssen; &lt;br /&gt;
Doch erst beides, --- Das Schwerste, &lt;br /&gt;
wenn er's vorgelitten hat.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzNw.OTIz&amp;diff=375</id>
		<title>.MTAzNw.OTIz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzNw.OTIz&amp;diff=375"/>
				<updated>2015-07-01T10:03:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;u&amp;gt;Aus Jugendzeit und Vaterhaus: &amp;lt;/u&amp;gt;  Aus Jugendzeit und Vaterhaus Tritt wie aus heilig hehrem Dom Der jungen Menschenkinder Strom  Ins Leben wieder nun hinau…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;u&amp;gt;Aus Jugendzeit und Vaterhaus: &amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Jugendzeit und Vaterhaus&lt;br /&gt;
Tritt wie aus heilig hehrem Dom&lt;br /&gt;
Der jungen Menschenkinder Strom &lt;br /&gt;
Ins Leben wieder nun hinaus. &lt;br /&gt;
Die einen frohgemut ihr Sehnen &lt;br /&gt;
War längst der Ferne schon geweiht &lt;br /&gt;
Die andern weinen Heimwehtränen &lt;br /&gt;
Nach Vaterhaus und Jugendzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weinte auch, als hinter mir &lt;br /&gt;
Des Vaterhauses Tür sich schloss &lt;br /&gt;
In Stillen Nächten heimlich floss &lt;br /&gt;
Der Heimwehtränen Strom nach ihr.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzOA.OTI0&amp;diff=374</id>
		<title>.MTAzOA.OTI0</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzOA.OTI0&amp;diff=374"/>
				<updated>2015-07-01T10:03:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „Meinem lieben Paul  von seinem Albert   Dieses Büchlein soll dich durch   dein Leben begleiten, vertraue ihm  alles an wie einem Freunde. Wenn  es zur Hand ni…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meinem lieben Paul &lt;br /&gt;
von seinem Albert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Büchlein soll dich durch  &lt;br /&gt;
dein Leben begleiten, vertraue ihm &lt;br /&gt;
alles an wie einem Freunde. Wenn &lt;br /&gt;
es zur Hand nimmst, so gedenke der &lt;br /&gt;
schönen Zeit, denke an den Freund, der &lt;br /&gt;
mit dir Freud und Leid getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gehst du in die Welt, schwere &lt;br /&gt;
Arbeit wartet deiner. Die herzlichsten Glück- &lt;br /&gt;
und Segenswünsche sind mit dir. &lt;br /&gt;
Albert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Links unten, andere Schrift, nachträglich vermerkt?] Ende September 1924.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzOQ.OTI1&amp;diff=373</id>
		<title>.MTAzOQ.OTI1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.MTAzOQ.OTI1&amp;diff=373"/>
				<updated>2015-07-01T09:39:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde neu angelegt: „Eigentum des  Feldwebel Paul Petrovitz  9. Komp.[anie] 3. (pr.) Inf. Regts.' &amp;lt;u&amp;gt;Osterode Ostpr.&amp;lt;/u&amp;gt;“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eigentum des &lt;br /&gt;
Feldwebel Paul Petrovitz &lt;br /&gt;
9. Komp.[anie] 3. (pr.) Inf. Regts.'&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Osterode Ostpr.&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NzE.ODM&amp;diff=371</id>
		<title>.NzE.ODM</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NzE.ODM&amp;diff=371"/>
				<updated>2015-06-11T15:37:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
immer Richtung Schlesien. Die Zeit wurde mit Skatspielen u.[nd] mit &lt;br /&gt;
dem Studieren der Zeitung totgeschlagen. Große Begeisterung rief &lt;br /&gt;
der Waffenstillstand mit Rußland ervor. (28.11.17) Hoffentlich &lt;br /&gt;
kommts zu einem baldigen Frieden. Allerdings hat man wenig &lt;br /&gt;
Aussicht denselben zu erleben, denn hier ist man verraten und &lt;br /&gt;
verkauft. Der Franzmann läßt auch nicht so mit sich spielen, wie &lt;br /&gt;
der Russe. _ Wunderbar muß es sein so als Sieger in Deutschland einrücken &lt;br /&gt;
zu können u.[nd] dann die Segnungen des Friedens mit zu - &lt;br /&gt;
genießen. Wieviele Pläne werden da geschmiedet, die alle &lt;br /&gt;
ein Stückchen Blei zu nichte macht. Und wie schnell werden in der &lt;br /&gt;
Heimat in dem allgemeinen Jubel diejenigen, die ihr Leben &lt;br /&gt;
für die Beendigung des schrecklichen Krieges gelassen haben, vergessen &lt;br /&gt;
werden? _ Nun Kopf hoch! Laß kommen was da will. Lieber &lt;br /&gt;
ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Aber ich wollte &lt;br /&gt;
ja von meiner Reise schreiben. _ Also am 3.12. gegen Abend fuhren &lt;br /&gt;
wir über die deutsche Grenze. Alle waren plötzlich wie aus dem &lt;br /&gt;
Häuschen. Ein unbeschreiblicher Jubel brach los. Bis zur Dunkelheit &lt;br /&gt;
waren sämtliche Leute in unserem Abteil heiser vom Singen u.[nd] &lt;br /&gt;
Schreien. Abends langten wir in Oppeln [= heute Opole, Polen] an u.[nd] wurden dort entlaust. &lt;br /&gt;
Morgens um 4 Uhr war das Geschäft erledigt u.[nd] wir tippelten ((?)) &lt;br /&gt;
zur Bahn. Jetzt bekamen wir aber heizbare Personenwagen. Es war &lt;br /&gt;
nur das Schlimme, daß sie nicht geheizt werden konnten, da &lt;br /&gt;
die Verbindungsschläuche fehlten. Na gefroren haben wir nicht schlecht. &lt;br /&gt;
Nun gings durchs oberschlesische Industriegebiet. Nichts als dampfende &lt;br /&gt;
Schornsteine, soweit das Auge reicht. Hier ist ein Bahnhof am &lt;br /&gt;
andern. Dann gings in's Land der gemütlichen Sachsen hinein. &lt;br /&gt;
Hempels((?)) Heimat. Natürlich wurde für die Zeit nur Hempels Dialekt &lt;br /&gt;
gesprochen, hauptsächlich mit den kleinen Schaffnerinnen, die &lt;br /&gt;
den Zug begleiteten. Von Sachsen gings nach dem schönen Thüringen &lt;br /&gt;
mit seinen reizenden Städtchen u.[nd] niedlichen Dörfchen. Das Kÿffhäuserdenkmal &lt;br /&gt;
konnten wir von der Bahn aus sehen. Ob Barbarossa &lt;br /&gt;
noch dort sitzt? _ So fuhren wir immer weiter durch die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schönen Länderstrecken. Passierten die Provinz Hannover, sausten &lt;br /&gt;
durch Kassel, wurden in Wilhelmshöhe verpflegt, bis wir nach dem &lt;br /&gt;
schönsten Gebiet Deutschlands kamen, dem Niederwald [= bei Rüdesheim]. Wie wunderbar &lt;br /&gt;
die Badeorte liegen u.[nd] wie reizvoll die Landschaft ist kann &lt;br /&gt;
man sich gar nicht denken. Bald ist die Gegend rührend idÿllisch, bald &lt;br /&gt;
romantisch großartig. Durch Wiesbaden u.[nd] den berühmten Badeort &lt;br /&gt;
Ems [= Bad Ems, Rheinland-Pfalz], wo König Wilhelm ganz heiter saß, führte uns der Zug. &lt;br /&gt;
Alles Gegenden, in welche man früher gern kommen wollte &lt;br /&gt;
u.[nd] die in manchen Luftschloß eine Rolle gespielt haben. Eine Strecke &lt;br /&gt;
fuhren wir die Lahn [Nebenfluß des Rheins]. Auch Berge nichts als Berge. Dann kam &lt;br /&gt;
die Mosel als Begleiter der Eisenbahnstrecke. Von beiden Seiten meist &lt;br /&gt;
steilen Höhen mit Wein bepflanzt. Manch eine Burg u.[nd] manch altes &lt;br /&gt;
Städtchen grüßten als Überbleibsel einer alten Zeit zu uns herüber. &lt;br /&gt;
Den alten Vater Rhein konnten wir bei Koblenz begrüßen. Dann &lt;br /&gt;
wurde es wieder Nacht. Die Nacht zum 6.12. _ um 2 Uhr nachts &lt;br /&gt;
wurden wir durch ein lebhaftes Artilleriefeuer geweckt. Es ähnelte d.[em] &lt;br /&gt;
Trommelfeuer am 6.10.17. Mein erster Gedanke war: Sind sie denn &lt;br /&gt;
ganz verrückt geworden, daß sie uns direkt in den Graben fahren? &lt;br /&gt;
_ Dann stellte sich's heraus, daß wir in Diedenhofen [heute Thionville, Frankreich] waren u.[nd] das &lt;br /&gt;
das Fliegerabwehrfeuer war. Bald schlief ich wieder ein u.[nd] erwachte &lt;br /&gt;
erst im Andun de Roman [= Audun-le-Roman, Frankreich]. Hier Hals über Kopf packen u.[nd] aussteigen &lt;br /&gt;
u.[nd] dann gings los. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Westfront!&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tage werden wir wohl hier in Beuvillers [Beuvillers, Meurthe-et-Moselle]  bleiben. Es ist &lt;br /&gt;
ganz nett hier. Jedenfalls besser als in den Panjehäuser der Butkovina((?)).&lt;br /&gt;
9.12.17. Nun sitze ich schon seit dem 6. hier in Beuvillers. Habe &lt;br /&gt;
bis jetzt noch keinen Dienst gemacht, weil ich einen kranken Zeh &lt;br /&gt;
habe. Einige Post ist auch schon eingetroffen. Leider noch keine &lt;br /&gt;
Paketchen. 19.12.17. Noch immer im selben Nest. Hoffentlich&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NzE.ODM&amp;diff=370</id>
		<title>.NzE.ODM</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NzE.ODM&amp;diff=370"/>
				<updated>2015-06-11T15:37:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
immer Richtung Schlesien. Die Zeit wurde mit Skatspielen u.[nd] mit &lt;br /&gt;
dem Studieren der Zeitung totgeschlagen. Große Begeisterung rief &lt;br /&gt;
der Waffenstillstand mit Rußland ervor. (28.11.17) Hoffentlich &lt;br /&gt;
kommts zu einem baldigen Frieden. Allerdings hat man wenig &lt;br /&gt;
Aussicht denselben zu erleben, denn hier ist man verraten und &lt;br /&gt;
verkauft. Der Franzmann läßt auch nicht so mit sich spielen, wie &lt;br /&gt;
der Russe. _ Wunderbar muß es sein so als Sieger in Deutschland einrücken &lt;br /&gt;
zu können u.[nd] dann die Segnungen des Friedens mit zu - &lt;br /&gt;
genießen. Wieviele Pläne werden da geschmiedet, die alle &lt;br /&gt;
ein Stückchen Blei zu nichte macht. Und wie schnell werden in der &lt;br /&gt;
Heimat in dem allgemeinen Jubel diejenigen, die ihr Leben &lt;br /&gt;
für die Beendigung des schrecklichen Krieges gelassen haben, vergessen &lt;br /&gt;
werden? _ Nun Kopf hoch! Laß kommen was da will. Lieber &lt;br /&gt;
ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Aber ich wollte &lt;br /&gt;
ja von meiner Reise schreiben. _ Also am 3.12. gegen Abend fuhren &lt;br /&gt;
wir über die deutsche Grenze. Alle waren plötzlich wie aus dem &lt;br /&gt;
Häuschen. Ein unbeschreiblicher Jubel brach los. Bis zur Dunkelheit &lt;br /&gt;
waren sämtliche Leute in unserem Abteil heiser vom Singen u.[nd] &lt;br /&gt;
Schreien. Abends langten wir in Oppeln [= heute Opole, Polen] an u.[nd] wurden dort entlaust. &lt;br /&gt;
Morgens um 4 Uhr war das Geschäft erledigt u.[nd] wir tippelten ((?)) &lt;br /&gt;
zur Bahn. Jetzt bekamen wir aber heizbare Personenwagen. Es war &lt;br /&gt;
nur das Schlimme, daß sie nicht geheizt werden konnten, da &lt;br /&gt;
die Verbindungsschläuche fehlten. Na gefroren haben wir nicht schlecht. &lt;br /&gt;
Nun gings durchs oberschlesische Industriegebiet. Nichts als dampfende &lt;br /&gt;
Schornsteine, soweit das Auge reicht. Hier ist ein Bahnhof am &lt;br /&gt;
andern. Dann gings in's Land der gemütlichen Sachsen hinein. &lt;br /&gt;
Hempels((?)) Heimat. Natürlich wurde für die Zeit nur Hempels Dialekt &lt;br /&gt;
gesprochen, hauptsächlich mit den kleinen Schaffnerinnen, die &lt;br /&gt;
den Zug begleiteten. Von Sachsen gings nach dem schönen Thüringen &lt;br /&gt;
mit seinen reizenden Städtchen u.[nd] niedlichen Dörfchen. Das Kÿffhäuserdenkmal &lt;br /&gt;
konnten wir von der Bahn aus sehen. Ob Barbarossa &lt;br /&gt;
noch dort sitzt? _ So fuhren wir immer weiter durch die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schönen Länderstrecken. Passierten die Provinz Hannover, sausten &lt;br /&gt;
durch Kassel, wurden in Wilhelmshöhe verpflegt, bis wir nach dem &lt;br /&gt;
schönsten Gebiet Deutschlands kamen, dem Niederwald [= bei Rüdesheim]. Wie wunderbar &lt;br /&gt;
die Badeorte liegen u.[nd] wie reizvoll die Landschaft ist kann &lt;br /&gt;
man sich gar nicht denken. Bald ist die Gegend rührend idÿllisch, bald &lt;br /&gt;
romantisch großartig. Durch Wiesbaden u.[nd] den berühmten Badeort &lt;br /&gt;
Ems [= Bad Ems, Rheinland-Pfalz], wo König Wilhelm ganz heiter saß, führte uns der Zug. &lt;br /&gt;
Alles Gegenden, in welche man früher gern kommen wollte &lt;br /&gt;
u.[nd] die in manchen Luftschloß eine Rolle gespielt haben. Eine Strecke &lt;br /&gt;
fuhren wir die Lahn [Nebenfluß des Rheins]. Auch Berge nichts als Berge. Dann kam &lt;br /&gt;
die Mosel als Begleiter der Eisenbahnstrecke. Von beiden Seiten meist &lt;br /&gt;
steilen Höhen mit Wein bepflanzt. Manch eine Burg u.[nd] manch altes &lt;br /&gt;
Städtchen grüßten als Überbleibsel einer alten Zeit zu uns herüber. &lt;br /&gt;
Den alten Vater Rhein konnten wir bei Koblenz begrüßen. Dann &lt;br /&gt;
wurde es wieder Nacht. Die Nacht zum 6.12. _ um 2 Uhr nachts &lt;br /&gt;
wurden wir durch ein lebhaftes Artilleriefeuer geweckt. Es ähnelte d.[em] &lt;br /&gt;
Trommelfeuer am 6.10.17. Mein erster Gedanke war: Sind sie denn &lt;br /&gt;
ganz verrückt geworden, daß sie uns direkt in den Graben fahren? &lt;br /&gt;
_ Dann stellte sich's heraus, daß wir in Diedenhofen [heute Thionville, Frankreich] waren u.[nd] das &lt;br /&gt;
das Fliegerabwehrfeuer war. Bald schlief ich wieder ein u.[nd] erwachte &lt;br /&gt;
erst im Andun de Roman [= Audun-le-Roman, Frankreich]. Hier Hals über Kopf packen u.[nd] aussteigen &lt;br /&gt;
u.[nd] dann gings los. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;u&amp;gt;Westfront!&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tage werden wir wohl hier in Beuvillers [Beuvillers, Meurthe-et-Moselle]  bleiben. Es ist &lt;br /&gt;
ganz nett hier. Jedenfalls besser als in den Panjehäuser der Butkovina((?)).&lt;br /&gt;
9.12.17. Nun sitze ich schon seit dem 6. hier in Beuvillers. Habe &lt;br /&gt;
bis jetzt noch keinen Dienst gemacht, weil ich einen kranken Zeh &lt;br /&gt;
habe. Einige Post ist auch schon eingetroffen. Leider noch keine &lt;br /&gt;
Paketchen. 19.12.17. Noch immer im selben Nest. Hoffentlich&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NTI.NjQ&amp;diff=369</id>
		<title>.NTI.NjQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NTI.NjQ&amp;diff=369"/>
				<updated>2015-06-11T15:27:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LINKE SEITE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 8. Juni 1893&lt;br /&gt;
† 25. April 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RECHTE SEITE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Am 12.4.17 . Vorm. 9 Uhr. _ Ich war gerade beim Wachtunterricht ((?)), (b. d. 10. Komp. Gr. Regt. 1 &amp;quot;Rosenstein b. Kgb.) &lt;br /&gt;
bekam ich den Befehl von Feldw. Hoff, mich zum Transport fertig zu machen. &lt;br /&gt;
Also, ich gleich nach Königsberg zum Einkleiden. Nach Rückkehr gleich in voller &lt;br /&gt;
Hast gepackt, und dann zum Devauer-Platz zum Stinkraum Gasmaske verpassen. &lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg wurden wir, es waren noch mehrere Kameraden, von &lt;br /&gt;
einem Regenschauer durchnäßt. Nun hieß es schnell umhängen, und &amp;quot;ohne Tritt(?)- &lt;br /&gt;
marsch.&amp;quot; _ Richtung . Königsberg. Nachdem wir in der Kaserne Lebensmittel und &lt;br /&gt;
und Munition empfangen hatten und in der Kantine etliche Glas Grog mit&lt;br /&gt;
Freund NAME1 geleert hatten, gings um 12 Uhr zum Produktenbahnhof(?), wo &lt;br /&gt;
wir um 3 Uhr verladen(?) wurden und auch gleich darauf abdampften. &lt;br /&gt;
NAME1 und ich waren Verpflegungsunteroffiziere und hatten als solche &lt;br /&gt;
ein Wagenabteil für uns alleine. Die Fahrt gefiel mir sehr gut. Die&lt;br /&gt;
Verpflegung war in Deutschland ausreichend. Die Zeit füllten wir &lt;br /&gt;
mit Sport und Schlaf aus. In Oppeln Schls. hatten wir 3 Stunden Auf- &lt;br /&gt;
enthalt, die wir dazu benutzten uns die Stadt anzusehen und das &lt;br /&gt;
&amp;quot;Oppler-Bier&amp;quot; zu kosten. Dann gings bei Oderberg über die Grenze ins &lt;br /&gt;
Land unserer Bundesgenossen hinein. Hier war es in vielen Stücken&lt;br /&gt;
schlechter als in Deutschl. Die Verpflegung ließ viel zu wünschen übrig. &lt;br /&gt;
Auf den Bahnhöfen wurde für deutsche Truppen kein Bier verabfolgt. Zigarren &lt;br /&gt;
und andere Rauchwaren gab es überhaupt nicht. Nicht einmal sprechen &lt;br /&gt;
konnte man mit den Bewohnern, da sie nur ungarisch konnten. Je- &lt;br /&gt;
denfalls sehnte sich schon da so mancher nach seinem lieben Deutschl. zurück,&lt;br /&gt;
aber immer weiter rollte der Zug und immer tiefer ging es&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NDk.NjE&amp;diff=368</id>
		<title>.NDk.NjE</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NDk.NjE&amp;diff=368"/>
				<updated>2015-06-11T15:25:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meinem lieben Paul &lt;br /&gt;
von seinem Albert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Büchlein soll dich durch  &lt;br /&gt;
dein Leben begleiten, vertraue ihm &lt;br /&gt;
alles an wie einem Freunde. Wenn &lt;br /&gt;
es zur Hand nimmst, so gedenke der &lt;br /&gt;
schönen Zeit, denke an den Freund, der &lt;br /&gt;
mit dir Freud und Leid getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gehst du in die Welt, schwere &lt;br /&gt;
Arbeit ''wartet'' deiner. Die herzlichsten Glück- &lt;br /&gt;
und Segenswünsche sind mit dir. &lt;br /&gt;
Albert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Links unten, andere Schrift, nachträglich vermerkt?] Ende September 1924.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NDg.NjA&amp;diff=367</id>
		<title>.NDg.NjA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NDg.NjA&amp;diff=367"/>
				<updated>2015-06-11T15:22:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eigentum des &lt;br /&gt;
Feldwebel Paul Petrovitz &lt;br /&gt;
9. Komp.[anie] 3. (pr.) Inf. Regts.'&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Osterode Ostpr.&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NDY.NTg&amp;diff=366</id>
		<title>.NDY.NTg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NDY.NTg&amp;diff=366"/>
				<updated>2015-06-11T15:20:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NTE.NjM&amp;diff=365</id>
		<title>.NTE.NjM</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NTE.NjM&amp;diff=365"/>
				<updated>2015-06-11T15:19:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LINKE SEITE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fernen, heisgeliebten Stätte &lt;br /&gt;
Nach Vaterhaus und Jugendzeit &lt;br /&gt;
Der sorglos goldnen Tage ??ette &lt;br /&gt;
Wer trüg um solchen Schatz nicht Leid &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat solch Herzeleid geheilt &lt;br /&gt;
Die Zeit - sie heilt noch tiefres Weh! &lt;br /&gt;
Am eignen Herde längst ich steh, &lt;br /&gt;
Und rastlos hin das Leben eilt. &lt;br /&gt;
Doch nimer schäm ich mich der Tränen &lt;br /&gt;
Des Heimwehs, und im Weltgebraus &lt;br /&gt;
Ergreift noch oft mich tiefes Sehnen &lt;br /&gt;
Nach Jugendzeit und Vaterhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschrieben von deiner lieben&lt;br /&gt;
Mutter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nachgetragen mit Bleistift] 1924/25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RECHTE SEITE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KRIEGS- &lt;br /&gt;
TAGEBUCH &lt;br /&gt;
des &lt;br /&gt;
FRITZ APSEL &lt;br /&gt;
Sergt. b. der 10. Kompanie &lt;br /&gt;
Grenadier-Regiment I. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Führer muß vorleben können, &lt;br /&gt;
wenn es gilt sterben zu müssen; &lt;br /&gt;
Doch erst beides, --- Das Schwerste, &lt;br /&gt;
wenn er's vorgelitten hat.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NTE.NjM&amp;diff=364</id>
		<title>.NTE.NjM</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.NTE.NjM&amp;diff=364"/>
				<updated>2015-06-11T15:19:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LINKE SEITE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fernen, heisgeliebten Stätte &lt;br /&gt;
Nach Vaterhaus und Jugendzeit &lt;br /&gt;
Der sorglos goldnen Tage ??ette &lt;br /&gt;
Wer trüg um solchen Schatz nicht Leid &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat solch Herzeleid geheilt &lt;br /&gt;
Die Zeit - sie heilt noch tiefres Weh! &lt;br /&gt;
Am eignen Herde längst ich steh, &lt;br /&gt;
Und rastlos hin das Leben eilt. &lt;br /&gt;
Doch nimer schäm ich mich der Tränen &lt;br /&gt;
Des Heimwehs, und im Weltgebraus &lt;br /&gt;
Ergreift noch oft mich tiefes Sehnen &lt;br /&gt;
Nach Jugendzeit und Vaterhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschrieben von deiner lieben&lt;br /&gt;
Mutter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nachgetragen mit Bleistift] 1924/25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RECHTE SEITE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KRIEGS- &lt;br /&gt;
TAGEBUCH &lt;br /&gt;
des &lt;br /&gt;
FRITZ APSEL &lt;br /&gt;
Sergt. b. der 10. Kompanie &lt;br /&gt;
Grenadier-Regiment I. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Führer muß vorleben können, &lt;br /&gt;
wenn es gilt sterben zu müssen; &lt;br /&gt;
Doch erst beides, --- Das Schwerste, &lt;br /&gt;
wenn er's vorgelitten hat.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODQ.OTY&amp;diff=363</id>
		<title>.ODQ.OTY</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODQ.OTY&amp;diff=363"/>
				<updated>2015-06-11T15:16:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit denen wir glücklich zurückgelangen.&lt;br /&gt;
- Wie wir das damals fertig gekriegt,&lt;br /&gt;
das weiß ich wahrhaftig heute noch nicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
So erzählte der brave Grenadier,&lt;br /&gt;
Ich aber dachte im stillen bei mir&lt;br /&gt;
Und drückte ihm warm die tapfre Hand&lt;br /&gt;
&amp;quot;Magst ruhig sein, lieb Vaterland!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M. Pfeifer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bild]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grenadier-Regiment Kronprinz (1. Ostpreußisches)&lt;br /&gt;
Nr. 1&lt;br /&gt;
Königsberg&lt;br /&gt;
Grenadier im Paradeanzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Symbol Krone und R III]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grenadier Regiment&lt;br /&gt;
Kronprinz&lt;br /&gt;
(I. Ostpr.) Nr. 1&lt;br /&gt;
seinen Gefallenen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alt meine Fahnen, &lt;br /&gt;
Alt meine Ehr! &lt;br /&gt;
Jung blieb mein Streben, &lt;br /&gt;
Scharf meine Wehr. &lt;br /&gt;
Ruht nicht auf Lorbeer&lt;br /&gt;
Aus großer Zeit!&lt;br /&gt;
Du riefst, mein König, -&lt;br /&gt;
Ich war bereit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Gedenktafel im Tannenbergdenkmal.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODM.OTU&amp;diff=362</id>
		<title>.ODM.OTU</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODM.OTU&amp;diff=362"/>
				<updated>2015-06-11T14:52:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[Left Page]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kam zurück bis an den Hang,&lt;br /&gt;
Hier wir heut' noch liegen lang.&lt;br /&gt;
Wenn wir heute auch mal türmen,&lt;br /&gt;
Bald doch denken wir an's Stürmen.&lt;br /&gt;
Lange bleibst nicht ungeschoren,&lt;br /&gt;
Wir dir's haben zugeschworen.&lt;br /&gt;
F.A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieb Vaterland magst ruhig sein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, - so erzählte kürzlich mir,&lt;br /&gt;
Im Lazarett ein Grenadier. -&lt;br /&gt;
Das waren freilich ganz furchtbare Tage,&lt;br /&gt;
Denk ich nur einer in unsere Lage:&lt;br /&gt;
Draußen das gräßliche Trommelfeuer&lt;br /&gt;
Wie tausend brüllende Ungeheuer,&lt;br /&gt;
Die wild u. wütend den Boden zerbeißen,&lt;br /&gt;
Eisen u. Erde um sich schmeißen,&lt;br /&gt;
Jeden, der nahe kommt, zerreißen!&lt;br /&gt;
Und wir tief in den Stollen unten,&lt;br /&gt;
Zum Schutz vor diesen Höllenhunden.&lt;br /&gt;
Und doch, auch da nicht sicher etwa,-&lt;br /&gt;
Trifft so ein Klotz mal all zu nah,&lt;br /&gt;
Dann zittern die Wände der Unterstände,&lt;br /&gt;
Das Licht verpufft vom Druck der Luft.&lt;br /&gt;
Und's ist kein Spaß, tief in der Erden,&lt;br /&gt;
Bei lebendigem Leibe begraben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Right Page]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So Schlag auf Schlag, bei Tag u. bei Nacht,&lt;br /&gt;
Das reißt dann furchtbar an die Nerven,&lt;br /&gt;
Und auch der Stärkste läßt sich werfen.&lt;br /&gt;
Da wird man schlapp, da baut man ab.&lt;br /&gt;
So ging's auch uns in dem Höllengraus,&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und wir machten fest mit einander aus:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hört's auf zu donnern u.[nd] zu blitzen,&lt;br /&gt;
Und rücken die Tommys zum Stürmen heran,&lt;br /&gt;
dann ergeben wir uns Mann für Mann,&lt;br /&gt;
Was kann das alles weiter nützen?&amp;quot;-&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und richtig, gar nicht lange drauf,&lt;br /&gt;
da hört das Bellen u.[nd] Schüttern auf,&lt;br /&gt;
Die Meldung kam, der Tommy rückt an!&lt;br /&gt;
Und wir? - Ein Ruck - u.[nd] Mann für Mann&lt;br /&gt;
Sprangen wir auf! - - Hurra, Hurra!!&lt;br /&gt;
Gleich war der alte Schneid wieder da!&lt;br /&gt;
Von Ergeben war keine Rede mehr,&lt;br /&gt;
Nur schnell, nur schnell das Maschinengewehr!&lt;br /&gt;
Und da haben wir's dem Tommy gezeigt,&lt;br /&gt;
Ihm, was 'ne Harke ist, gezeigt. - -&lt;br /&gt;
Die haben sich auch nicht lange gewehrt,&lt;br /&gt;
Und wer noch lebte, machte Kehrt!&lt;br /&gt;
Wir aber hinaus u. hinterdrein,&lt;br /&gt;
Mit &amp;quot;Hurra&amp;quot; in ihren Graben hinein,&lt;br /&gt;
Und nehmen dort noch ein Dutzend gefangen,&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODM.OTU&amp;diff=361</id>
		<title>.ODM.OTU</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODM.OTU&amp;diff=361"/>
				<updated>2015-06-11T14:50:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[Left Page]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kam zurück bis an den Hang,&lt;br /&gt;
Hier wir heut' noch liegen lang.&lt;br /&gt;
Wenn wir heute auch mal türmen,&lt;br /&gt;
Bald doch denken wir an's Stürmen.&lt;br /&gt;
Lange bleibst nicht ungeschoren,&lt;br /&gt;
Wir dir's haben zugeschworen.&lt;br /&gt;
F.A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieb Vaterland magst ruhig sein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, - so erzählte kürzlich mir,&lt;br /&gt;
Im Lazarett ein Grenadier. -&lt;br /&gt;
Das waren freilich ganz furchtbare Tage,&lt;br /&gt;
Denk ich nur einer in unsere Lage:&lt;br /&gt;
Draußen das gräßliche Trommelfeuer&lt;br /&gt;
Wie tausend brüllende Ungeheuer,&lt;br /&gt;
Die wild u. wütend den Boden zerbeißen,&lt;br /&gt;
Eisen u. Erde um sich schmeißen,&lt;br /&gt;
Jeden, der nahe kommt, zerreißen!&lt;br /&gt;
Und wir tief in den Stollen unten,&lt;br /&gt;
Zum Schutz vor diesen Höllenhunden.&lt;br /&gt;
Und doch, auch da nicht sicher etwa,-&lt;br /&gt;
Trifft so ein Klotz mal all zu nah,&lt;br /&gt;
Dann zittern die Wände der Unterstände,&lt;br /&gt;
Das Licht verpufft vom Druck der Luft.&lt;br /&gt;
Und's ist kein Spaß, tief in der Erden,&lt;br /&gt;
Bei lebendigem Leibe begraben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Right Page]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So Schlag auf Schlag, bei Tag u. bei Nacht,&lt;br /&gt;
Das reißt dann furchtbar an die Nerven,&lt;br /&gt;
Und auch der Stärkste läßt sich werfen.&lt;br /&gt;
Da wird man schlapp, da baut man ab.&lt;br /&gt;
So ging's auch uns in dem Höllengraus,&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und wir machten fest mit einander aus:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hört's auf zu donnern u. zu blitzen,&lt;br /&gt;
Und rücken die Tommys zum Stürmen heran,&lt;br /&gt;
dann ergeben wir uns Mann für Mann,&lt;br /&gt;
Was kann das alles weiter nützen?&amp;quot;-&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und richtig, gar nicht lange drauf,&lt;br /&gt;
da hört das Bellen u. Schüttern auf,&lt;br /&gt;
Die Meldung kam, der Tommy rückt an!&lt;br /&gt;
Und wir? - Ein Ruck - u. Mann für Mann&lt;br /&gt;
Sprangen wir auf! - - Hurra, Hurra!!&lt;br /&gt;
Gleich war der alte Schneid wieder da!&lt;br /&gt;
Von Ergeben war keine Rede mehr,&lt;br /&gt;
Nur schnell, nur schnell das Maschinengewehr!&lt;br /&gt;
Und da haben wir's dem Tommy gezeigt,&lt;br /&gt;
Ihm, was 'ne Harke ist, gezeigt. - -&lt;br /&gt;
Die haben sich auch nicht lange gewehrt,&lt;br /&gt;
Und wer noch lebte, machte Kehrt!&lt;br /&gt;
Wir aber hinaus u. hinterdrein,&lt;br /&gt;
Mit &amp;quot;Hurra&amp;quot; in ihren Gruben hinein,&lt;br /&gt;
Und nehmen dort noch ein Dutzend gefangen,&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODM.OTU&amp;diff=360</id>
		<title>.ODM.OTU</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODM.OTU&amp;diff=360"/>
				<updated>2015-06-11T14:49:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[Left Page]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kam zurück bis an den Hang,&lt;br /&gt;
Hier wir heut' noch liegen lang.&lt;br /&gt;
Wenn wir heute auch mal türmen,&lt;br /&gt;
Bald doch denken wir an's Stürmen.&lt;br /&gt;
Lange bleibst nicht ungeschoren,&lt;br /&gt;
Wir dir's haben zugeschworen.&lt;br /&gt;
F.A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieb Vaterland magst ruhig sein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, - so erzählte kürzlich mir,&lt;br /&gt;
Im Lazarett ein Grenadier. -&lt;br /&gt;
Das waren freilich ganz furchtbare Tage,&lt;br /&gt;
Denk ich nur einer in unsere Lage:&lt;br /&gt;
Draußen das gräßliche Trommelfeuer&lt;br /&gt;
Wie tausend brüllende Ungeheuer,&lt;br /&gt;
Die wild u. wütend den Boden zerbeißen,&lt;br /&gt;
Eisen u. Erde um sich schmeißen,&lt;br /&gt;
Jeden, der nahe kommt, zerreißen!&lt;br /&gt;
Und wir tief in den Stollen unten,&lt;br /&gt;
Zum Schutz vor diesen Höllenhunden.&lt;br /&gt;
Und doch, auch der nicht sicher etwa,-&lt;br /&gt;
Trifft so ein Klotz mal all zu nah,&lt;br /&gt;
Dann zittern die Wände der Unterstände,&lt;br /&gt;
Das Licht verpufft vom Druck der Luft.&lt;br /&gt;
Und's ist kein Spaß, tief in der Erden,&lt;br /&gt;
Bei lebendigem Leibe begraben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Right Page]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So Schlag auf Schlag, bei Tag u. bei Nacht,&lt;br /&gt;
Das reißt dann furchtbar an die Nerven,&lt;br /&gt;
Und auch der Stärkste läßt sich werfen.&lt;br /&gt;
Da wird man schlapp, da baut man ab.&lt;br /&gt;
So ging's auch uns in dem Höllengraus,&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und wir machten fest mit einander aus:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hört's auf zu donnern u. zu blitzen,&lt;br /&gt;
Und rücken die Tommys zum Stürmen heran,&lt;br /&gt;
dann ergeben wir uns Mann für Mann,&lt;br /&gt;
Was kann das alles weiter nützen?&amp;quot;-&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und richtig, gar nicht lange drauf,&lt;br /&gt;
da hört das Bellen u. Schüttern auf,&lt;br /&gt;
Die Meldung kam, der Tommy rückt an!&lt;br /&gt;
Und wir? - Ein Ruck - u. Mann für Mann&lt;br /&gt;
Sprangen wir auf! - - Hurra, Hurra!!&lt;br /&gt;
Gleich war der alte Schneid wieder da!&lt;br /&gt;
Von Ergeben war keine Rede mehr,&lt;br /&gt;
Nur schnell, nur schnell das Maschinengewehr!&lt;br /&gt;
Und da haben wir's dem Tommy gezeigt,&lt;br /&gt;
Ihm, was 'ne Harke ist, gezeigt. - -&lt;br /&gt;
Die haben sich auch nicht lange gewehrt,&lt;br /&gt;
Und wer noch lebte, machte Kehrt!&lt;br /&gt;
Wir aber hinaus u. hinterdrein,&lt;br /&gt;
Mit &amp;quot;Hurra&amp;quot; in ihren Gruben hinein,&lt;br /&gt;
Und nehmen dort noch ein Dutzend gefangen,&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODM.OTU&amp;diff=359</id>
		<title>.ODM.OTU</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODM.OTU&amp;diff=359"/>
				<updated>2015-06-11T14:49:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[Left Page]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kam zurück bis an den Hang,&lt;br /&gt;
Hier wir heut' noch liegen lang.&lt;br /&gt;
Wenn wir heute auch mal türmen,&lt;br /&gt;
Bald doch denken wir an's Stürmen.&lt;br /&gt;
Lange bleibst nicht ungeschoren,&lt;br /&gt;
Wir dir's haben zugeschworen.&lt;br /&gt;
F.A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieb Vaterland magst ruhig sein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, - so erzählte kürzlich mir,&lt;br /&gt;
Im Lazarett ein Grenadier. -&lt;br /&gt;
Das waren freilich ganz furchtbare Tage,&lt;br /&gt;
Denk ich nur einer in unsere Lage:&lt;br /&gt;
Draußen das gräßliche Trommelfeuer&lt;br /&gt;
Wie tausend brüllende Ungeheuer,&lt;br /&gt;
Die wild u. wütend den Boden zerbeißen,&lt;br /&gt;
Eisen u. Erde um sich schmeißen,&lt;br /&gt;
Jeden, der nahe kommt, zerreißen!&lt;br /&gt;
Und wir tief in den Stollen unten,&lt;br /&gt;
Zum Schutz vor diesen Höllenhunden.&lt;br /&gt;
Und doch, auch der nicht sicher etwa,-&lt;br /&gt;
Trifft so ein Klotz mal all zu nah,&lt;br /&gt;
Dann zittern die Wände der Unterstände,&lt;br /&gt;
Das Licht verpufft vom Druck der Luft.&lt;br /&gt;
Und's ist kein Spaß, tief in der Erden,&lt;br /&gt;
Bei lebendigem Leibe begraben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Right Page]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So Schlag auf Schlag, bei Tag u. bei Nacht,&lt;br /&gt;
Das reißt dann furchtbar an die Nerven,&lt;br /&gt;
Und auch der Stärkste läßt sich werfen.&lt;br /&gt;
Da wird man schlapp, da baut man ab.&lt;br /&gt;
So ging's auch uns in dem Höllengraus,&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und wir machten fest mit einander aus:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hört's auf zu donnern u. zu blitzen,&lt;br /&gt;
Und rücken die Tommys zum Stürmen heran,&lt;br /&gt;
dann ergeben wir uns Mann für Mann,&lt;br /&gt;
Was kann das alles weiter nützen?&amp;quot;-&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und richtig, gar nicht lange drauf,&lt;br /&gt;
da hört das Bellen u. Schüttern auf,&lt;br /&gt;
Die Meldung kam, der Tommy rückt an!&lt;br /&gt;
Und wir? - Ein Ruck - u. Mann für Mann&lt;br /&gt;
Sprangen wir auf! - - Hurra, Hurra!!&lt;br /&gt;
Gleich war der alte Schneid wieder da!&lt;br /&gt;
Von Ergeben war keine Rede mehr,&lt;br /&gt;
Nur schnell, nur schnell das Maschinengewehr!&lt;br /&gt;
Und da haben wir's dem Tommy gezeigt,&lt;br /&gt;
Ihm, was 'ne Harke ist, gezeigt. - -&lt;br /&gt;
Die haben sich auch nicht lange gewehrt,&lt;br /&gt;
Und wer noch lebte, machte Kehrt!&lt;br /&gt;
Wir aber hinaus u. hinterdrein,&lt;br /&gt;
Mit &amp;quot;Hurra&amp;quot; in ihren Gruben hinein,&lt;br /&gt;
Und nehmen dort noch ein Dutzend gefangen,&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODI.OTQ&amp;diff=358</id>
		<title>.ODI.OTQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODI.OTQ&amp;diff=358"/>
				<updated>2015-06-11T14:48:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
300 Stück sollen bei den ersten Schüssen überelaufen &lt;br /&gt;
sein. Nun hat auch der Franzmann aufs Haupt bekommen!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Briefen!&lt;br /&gt;
24.12.17 (siehe Text.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
Wer hat einst  je gedacht,&lt;br /&gt;
Daß er für seine Lieben zu haus,&lt;br /&gt;
Muß hier liegen in Schneegebraus&lt;br /&gt;
In der heiligen Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
Blutig heiß tobt die Schlacht,&lt;br /&gt;
Manchen Helden das Aug jetzt bricht,&lt;br /&gt;
Er scheut nie mehr das glänzende Licht,&lt;br /&gt;
Eine heilige Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
die der Welt einst gebracht,&lt;br /&gt;
Botschaft vom ewigen Frieden und Glück,&lt;br /&gt;
Bringt uns Frieden und Ruhe zurück.&lt;br /&gt;
In der heiligen Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 5. April 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Korpsreserve, weit vom Schuß&lt;br /&gt;
Tippeln nach wir, ohn' Verdruß&lt;br /&gt;
Leutnant sagt: &amp;quot;Kameraden&amp;quot;,&lt;br /&gt;
Feind vernichtet, ist geschlagen!&lt;br /&gt;
Sieben km weit,&lt;br /&gt;
Müssen wir noch laufen heut.&lt;br /&gt;
Jetzt in Sturm u. Regenwetter&lt;br /&gt;
Stampfen wir schnell nach den Vettern,&lt;br /&gt;
Dass den Lausepelz wir kriegen,&lt;br /&gt;
Sonst bekommt er Lust zum Siegen!&lt;br /&gt;
Andern Morgen gleich gehts drauf,&lt;br /&gt;
Doch nur bis zum Berg hinauf&lt;br /&gt;
Tomy kämmt den Höhenkamm,&lt;br /&gt;
Mit M. G. jetzt gleich ganz stramm.&lt;br /&gt;
Alle viere ausgestreckt,&lt;br /&gt;
Liegen wir jetzt glatt im Dreck;&lt;br /&gt;
Nun ein heulen in der Luft,&lt;br /&gt;
Dann ein Krach und Pulverduft.&lt;br /&gt;
Schwere Brocken kamen her&lt;br /&gt;
Und Schrapnells gleich noch viel mehr;&lt;br /&gt;
Linker Flügel schon macht kehrt,&lt;br /&gt;
Wir ein Weilchen uns gewehrt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODI.OTQ&amp;diff=357</id>
		<title>.ODI.OTQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODI.OTQ&amp;diff=357"/>
				<updated>2015-06-11T14:46:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
300 Stück sollen bei den ersten Schüssen überelaufen &lt;br /&gt;
sein. Nun hat auch der Franzmann aufs Haupt bekommen!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Briefen!&lt;br /&gt;
24.12.17 (siehe Text.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
Wer hat einst  je gedacht,&lt;br /&gt;
Daß er für seine Lieben zu haus,&lt;br /&gt;
Muß hier liegen in Schneegebraus&lt;br /&gt;
In der heiligen Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
Blutig heiß tobt die Schlacht,&lt;br /&gt;
Manchen Helden das Aug jetzt bricht,&lt;br /&gt;
Er scheut nie mehr das glänzende Licht,&lt;br /&gt;
Eine heilige Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
die der Welt einst gebracht,&lt;br /&gt;
Botschaft vom ewigen Frieden und Glück,&lt;br /&gt;
Bringt uns Frieden und Ruhe zurück.&lt;br /&gt;
In der heiligen Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 5. April 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Korpsreserve, weit vom Schuß&lt;br /&gt;
Tippeln noch wir, ohn' Verdruß&lt;br /&gt;
Leutnant sagt: &amp;quot;Kameraden&amp;quot;,&lt;br /&gt;
Feind vernichtet, ist geschlagen!&lt;br /&gt;
Sieben km weit,&lt;br /&gt;
Müssen wir noch laufen heut.&lt;br /&gt;
Jetzt in Sturm u. Regenwetter&lt;br /&gt;
Stampfen wir schnell noch den Vettern,&lt;br /&gt;
Dass den Lausepelz wir kriegen,&lt;br /&gt;
Sonst bekommt er Lust zum Siegen!&lt;br /&gt;
Andern Morgen gleich gehts drauf,&lt;br /&gt;
Doch nur bis zum Berg hinauf&lt;br /&gt;
Tomy kämmt den Höhenkamm,&lt;br /&gt;
Mit M. G. jetzt gleich ganz stramm.&lt;br /&gt;
Alle viere ausgestreckt,&lt;br /&gt;
Liegen wir jetzt glatt im Dreck;&lt;br /&gt;
Nun ein heulen in der Luft,&lt;br /&gt;
Dann ein Krach und Pulverduft.&lt;br /&gt;
Schwere Brocken kamen her&lt;br /&gt;
Und Schrapnells gleich noch viel mehr;&lt;br /&gt;
Linker Flügel schon macht kehrt,&lt;br /&gt;
Wir ein Weilchen uns gewehrt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODI.OTQ&amp;diff=356</id>
		<title>.ODI.OTQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODI.OTQ&amp;diff=356"/>
				<updated>2015-06-11T14:32:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
300 Stück sollen bei den ersten Schüssen überelaufen &lt;br /&gt;
sein. Nun hat auch der Franzmann aufs Haupt bekommen!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Briefen!&lt;br /&gt;
24.12.17 (siehe Text.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
Wer hat einst  je gedacht,&lt;br /&gt;
Daß er für seine Lieben zu haus,&lt;br /&gt;
Muß hier liegen in Schneegebraus&lt;br /&gt;
In der heiligen Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
Blutig heiß tobt die Schlacht,&lt;br /&gt;
Manchen Helden das Aug jetzt bricht,&lt;br /&gt;
Er scheut nie mehr das glänzende Licht,&lt;br /&gt;
/: : Eine heilige Nacht : :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
die der Welt einst gebracht,&lt;br /&gt;
Botschaft vom ewigen Frieden und Glück,&lt;br /&gt;
Bringt uns Frieden und Ruhe zurück.&lt;br /&gt;
In der heiligen Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 5. April 1918.&lt;br /&gt;
Korpsreserve, weit vom Schuß&lt;br /&gt;
Tippeln noch wir, ohn' Verdruß&lt;br /&gt;
Leutnant sagt: &amp;quot;Kameraden&amp;quot;,&lt;br /&gt;
Feind vernichtet, ist geschlagen!&lt;br /&gt;
Sieben km weit,&lt;br /&gt;
Müssen wir noch laufen heut.&lt;br /&gt;
Jetzt in Sturm u. Regenwetter&lt;br /&gt;
Stampfen wir schnell noch den Vettern,&lt;br /&gt;
Dass den Lausepelz wir kriegen,&lt;br /&gt;
Sonst bekommt er Lust zum Siegen!&lt;br /&gt;
Andern Morgen gleich gehts drauf,&lt;br /&gt;
Doch nur bis zum Berg hinauf&lt;br /&gt;
Tomy kämmt den Höhenkamm,&lt;br /&gt;
Mit M. G. jetzt gleich ganz stramm.&lt;br /&gt;
Alle viere ausgestreckt,&lt;br /&gt;
Liegen wir jetzt glatt im Dreck;&lt;br /&gt;
Nun ein heulen in der Luft,&lt;br /&gt;
Dann ein Krach und Pulverduft.&lt;br /&gt;
Schwere Brocken kamen her&lt;br /&gt;
Und Schrapnells gleich noch viel mehr;&lt;br /&gt;
Linker Flügel schon macht kehrt,&lt;br /&gt;
Wir ein Weilchen uns gewehrt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODI.OTQ&amp;diff=355</id>
		<title>.ODI.OTQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODI.OTQ&amp;diff=355"/>
				<updated>2015-06-11T14:32:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
300 Stück sollen bei den ersten Schüssen überelaufen &lt;br /&gt;
sein. Nun hat auch der Franzmann aufs Haupt bekommen!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Briefen!&lt;br /&gt;
24.12.17 (siehe Text.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
Wer hat einst  je gedacht,&lt;br /&gt;
Daß er für seine Lieben zu haus,&lt;br /&gt;
Muß hier liegen in Schneegebraus&lt;br /&gt;
In der heiligen Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
Blutig heiß tobt die Schlacht,&lt;br /&gt;
Manchen Helden das Aug jetzt bricht,&lt;br /&gt;
Er scheut nie mehr das glänzende Licht,&lt;br /&gt;
: : Eine heilige Nacht : :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
die der Welt einst gebracht,&lt;br /&gt;
Botschaft vom ewigen Frieden und Glück,&lt;br /&gt;
Bringt uns Frieden und Ruhe zurück.&lt;br /&gt;
In der heiligen Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 5. April 1918.&lt;br /&gt;
Korpsreserve, weit vom Schuß&lt;br /&gt;
Tippeln noch wir, ohn' Verdruß&lt;br /&gt;
Leutnant sagt: &amp;quot;Kameraden&amp;quot;,&lt;br /&gt;
Feind vernichtet, ist geschlagen!&lt;br /&gt;
Sieben km weit,&lt;br /&gt;
Müssen wir noch laufen heut.&lt;br /&gt;
Jetzt in Sturm u. Regenwetter&lt;br /&gt;
Stampfen wir schnell noch den Vettern,&lt;br /&gt;
Dass den Lausepelz wir kriegen,&lt;br /&gt;
Sonst bekommt er Lust zum Siegen!&lt;br /&gt;
Andern Morgen gleich gehts drauf,&lt;br /&gt;
Doch nur bis zum Berg hinauf&lt;br /&gt;
Tomy kämmt den Höhenkamm,&lt;br /&gt;
Mit M. G. jetzt gleich ganz stramm.&lt;br /&gt;
Alle viere ausgestreckt,&lt;br /&gt;
Liegen wir jetzt glatt im Dreck;&lt;br /&gt;
Nun ein heulen in der Luft,&lt;br /&gt;
Dann ein Krach und Pulverduft.&lt;br /&gt;
Schwere Brocken kamen her&lt;br /&gt;
Und Schrapnells gleich noch viel mehr;&lt;br /&gt;
Linker Flügel schon macht kehrt,&lt;br /&gt;
Wir ein Weilchen uns gewehrt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODI.OTQ&amp;diff=354</id>
		<title>.ODI.OTQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODI.OTQ&amp;diff=354"/>
				<updated>2015-06-11T14:31:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
300 Stück sollen bei den ersten Schüssen überelaufen &lt;br /&gt;
sein. Nun hat auch der Franzmann aufs Haupt bekommen!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Briefen!&lt;br /&gt;
24.12.17 (siehe Text.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
Wer hat einst  je gedacht,&lt;br /&gt;
Daß er für seine Lieben zu haus,&lt;br /&gt;
Muß hier liegen in Schneegebraus&lt;br /&gt;
In der heiligen Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
Blutig heiß tobt die Schlacht,&lt;br /&gt;
Manchen Helden das Aug jetzt bricht,&lt;br /&gt;
Er scheut nie mehr das glänzende Licht,&lt;br /&gt;
:: Eine heilige Nacht :: -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
die der Welt einst gebracht,&lt;br /&gt;
Botschaft vom ewigen Frieden und Glück,&lt;br /&gt;
Bringt uns Frieden und Ruhe zurück.&lt;br /&gt;
In der heiligen Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 5. April 1918.&lt;br /&gt;
Korpsreserve, weit vom Schuß&lt;br /&gt;
Tippeln noch wir, ohn' Verdruß&lt;br /&gt;
Leutnant sagt: &amp;quot;Kameraden&amp;quot;,&lt;br /&gt;
Feind vernichtet, ist geschlagen!&lt;br /&gt;
Sieben km weit,&lt;br /&gt;
Müssen wir noch laufen heut.&lt;br /&gt;
Jetzt in Sturm u. Regenwetter&lt;br /&gt;
Stampfen wir schnell noch den Vettern,&lt;br /&gt;
Dass den Lausepelz wir kriegen,&lt;br /&gt;
Sonst bekommt er Lust zum Siegen!&lt;br /&gt;
Andern Morgen gleich gehts drauf,&lt;br /&gt;
Doch nur bis zum Berg hinauf&lt;br /&gt;
Tomy kämmt den Höhenkamm,&lt;br /&gt;
Mit M. G. jetzt gleich ganz stramm.&lt;br /&gt;
Alle viere ausgestreckt,&lt;br /&gt;
Liegen wir jetzt glatt im Dreck;&lt;br /&gt;
Nun ein heulen in der Luft,&lt;br /&gt;
Dann ein Krach und Pulverduft.&lt;br /&gt;
Schwere Brocken kamen her&lt;br /&gt;
Und Schrapnells gleich noch viel mehr;&lt;br /&gt;
Linker Flügel schon macht kehrt,&lt;br /&gt;
Wir ein Weilchen uns gewehrt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODI.OTQ&amp;diff=353</id>
		<title>.ODI.OTQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODI.OTQ&amp;diff=353"/>
				<updated>2015-06-11T14:31:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
300 Stück sollen bei den ersten Schüssen überelaufen &lt;br /&gt;
sein. Nun hat auch der Franzmann aufs Haupt bekommen!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Briefen!&lt;br /&gt;
24.12.17 (siehe Text.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
Wer hat einst  je gedacht,&lt;br /&gt;
Daß er für seine Lieben zu haus,&lt;br /&gt;
Muß hier liegen in Schneegebraus&lt;br /&gt;
In der heiligen Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
Blutig heiß tobt die Schlacht,&lt;br /&gt;
Manchen Helden das Aug jetzt bricht,&lt;br /&gt;
Er scheut nie mehr das glänzende Licht,&lt;br /&gt;
- :: Eine heilige Nacht :: -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Stille Nacht, heilige Nacht,&lt;br /&gt;
die der Welt einst gebracht,&lt;br /&gt;
Botschaft vom ewigen Frieden und Glück,&lt;br /&gt;
Bringt uns Frieden und Ruhe zurück.&lt;br /&gt;
In der heiligen Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 5. April 1918.&lt;br /&gt;
Korpsreserve, weit vom Schuß&lt;br /&gt;
Tippeln noch wir, ohn' Verdruß&lt;br /&gt;
Leutnant sagt: &amp;quot;Kameraden&amp;quot;,&lt;br /&gt;
Feind vernichtet, ist geschlagen!&lt;br /&gt;
Sieben km weit,&lt;br /&gt;
Müssen wir noch laufen heut.&lt;br /&gt;
Jetzt in Sturm u. Regenwetter&lt;br /&gt;
Stampfen wir schnell noch den Vettern,&lt;br /&gt;
Dass den Lausepelz wir kriegen,&lt;br /&gt;
Sonst bekommt er Lust zum Siegen!&lt;br /&gt;
Andern Morgen gleich gehts drauf,&lt;br /&gt;
Doch nur bis zum Berg hinauf&lt;br /&gt;
Tomy kämmt den Höhenkamm,&lt;br /&gt;
Mit M. G. jetzt gleich ganz stramm.&lt;br /&gt;
Alle viere ausgestreckt,&lt;br /&gt;
Liegen wir jetzt glatt im Dreck;&lt;br /&gt;
Nun ein heulen in der Luft,&lt;br /&gt;
Dann ein Krach und Pulverduft.&lt;br /&gt;
Schwere Brocken kamen her&lt;br /&gt;
Und Schrapnells gleich noch viel mehr;&lt;br /&gt;
Linker Flügel schon macht kehrt,&lt;br /&gt;
Wir ein Weilchen uns gewehrt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODE.OTM&amp;diff=352</id>
		<title>.ODE.OTM</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODE.OTM&amp;diff=352"/>
				<updated>2015-06-11T14:28:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bauen. Alles arbeitet fieberhaft, um schnell fertig zu werden, &lt;br /&gt;
um dann in die Behausungen, die aus Löchern bestehen, zurückkehren &lt;br /&gt;
zu können; denn es ist ja altbekannt, daß man sich &lt;br /&gt;
zu Hause am wohlsten fühlt. Mit Anbruch der Dunkelheit &lt;br /&gt;
arbeitn wir auf der Höhe, die vom Feinde eingesehen &lt;br /&gt;
werden kann. Die Hälfte der Arbeit ist bereits geschaft,&lt;br /&gt;
da ein Heulen u.[nd] Singen in der Luft, ein Krachen, &lt;br /&gt;
Splittern u.[nd] brummen. Der Feind legt Störungsfeuer &lt;br /&gt;
das dem Trommelfeuer gleicht. _ Kehrt, marsch, marsch! Einer &lt;br /&gt;
sprach es aus, _ alle führten es aus. Da kann man laufen! &lt;br /&gt;
_ Nun saßen wir alle im alten Graben u.[nd] warteten bis &lt;br /&gt;
sich das Feuer erschöpft hatte, dann gings zurück. Es fehlte &lt;br /&gt;
kein Mann. _ _ Nach Rückkehr kam unser Leib- u.[nd] Magenkutscher &lt;br /&gt;
Hempel mit seiner Kohldampfhaubitze. (Gulaschkanone &lt;br /&gt;
kann früher einmal richtig gewesen sein. Jetzt &lt;br /&gt;
ist Gullasch ein Gericht, an das man sehnsuchtsvoll &lt;br /&gt;
wie an gute, alte Zeiten zurückdenkt.) Wir löffeln also &lt;br /&gt;
mit Behagen unseren Dörrgemüseersatz u.[nd] aßen gleich &lt;br /&gt;
die Hälfte unserer Tagesportion an Brot auf, um wenigstens &lt;br /&gt;
etwas im Magen zu haben. Als ich meinen Magen genug &lt;br /&gt;
belastet hatte, streckte ich mich lang u.[nd] war bald entschlummert. &lt;br /&gt;
Nicht lange durfte ich mich ungestörter Ruhe freuen. Ein furchtbares &lt;br /&gt;
Krachen, dann ein Hagel von Erdklumpen folgten, die auf &lt;br /&gt;
meine Zeltbahn niedertrommelten, weckten mich. 3 m von &lt;br /&gt;
meinem Loch hatte eine schwarze Sau die Erde aufgewühlt. Andere &lt;br /&gt;
folgten, aber etwas weiter. Da der Feind Feuerpause machte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
versuchte ich wieder zu schlafen, aber kaum die Augen zugemacht, &lt;br /&gt;
gings wieder los.  So gings nun die ganze Nacht. &lt;br /&gt;
Erst gegen morgen fand ich einige Stunden Ruhe. _ Heute &lt;br /&gt;
sollen wir hier abgelöst werden u.[nd] in das Dorf kommen, in &lt;br /&gt;
dem die Küchen stehen. Da soll es ja noch mehr Dunst((?)) geben. &lt;br /&gt;
_ _ 24.4.18. Sitze augenblicklich wieder in meinem Loche. &lt;br /&gt;
Haben eine ganz schöne Zeit vom 17.-24.4.18 in &lt;br /&gt;
Cerisÿ verlebt. Nach vielem Suchen fanden wir &lt;br /&gt;
endlich ein Quartier mit Keller am Ausgang des &lt;br /&gt;
Dorfes nahe einer Schlucht, in der eine schwere Batterie &lt;br /&gt;
stand. Haben uns unser Nest schön eingerichtet. Einen &lt;br /&gt;
schönen runden Tisch, Stühle, Sessel, Spind, Hängelampe und &lt;br /&gt;
Wanduhr bildeten die Ausstattung der Zimmer. Oft genug &lt;br /&gt;
mußten wir in den Keller flüchten, weil die schweren &lt;br /&gt;
Brocken allzdicht kamen. Dienst war wenig. Vorm. 1 Std. &lt;br /&gt;
Exerzieren u.[nd] nachm.[ittags] Appell. _ _ Bin am 18.4. hier Sergeant &lt;br /&gt;
geworden u.[nd] trage als solcher mit Stolz die großen Sprelinge((?)). &lt;br /&gt;
_ _ _ Heute morgen gings nun los. Sind die Reserve &lt;br /&gt;
u.[nd] liegen an einem Abhang, an dem unsere Geschütze &lt;br /&gt;
stehen. Es wird nämlich angegriffen. Um 5 Uhr ging das &lt;br /&gt;
Trommelfeuer los. Mittags kam die Meldung, daß die &lt;br /&gt;
Höhe 104, vor der wir lagen u.[nd] die die ganze Gegend beherrschte &lt;br /&gt;
genommen ist. _ _ Links von uns wird um Villers-Bretomeux [Villers-Bretonneux] &lt;br /&gt;
gerungen. Die Hälfte des Dorfes befindet sich &lt;br /&gt;
in unserer Hand. Jetzt haben wir Franzosen vor uns.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODE.OTM&amp;diff=351</id>
		<title>.ODE.OTM</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODE.OTM&amp;diff=351"/>
				<updated>2015-06-11T14:26:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bauen. Alles arbeitet fieberhaft, um schnell fertig zu werden, &lt;br /&gt;
um dann in die Behausungen, die aus Löchern bestehen, zurückkehren &lt;br /&gt;
zu können; denn es ist ja altbekannt, daß man sich &lt;br /&gt;
zu Hause am wohlsten fühlt. Mit Anbruch der Dunkelheit &lt;br /&gt;
arbeitn wir auf der Höhe, die vom Feinde eingesehen &lt;br /&gt;
werden kann. Die Hälfte der Arbeit ist bereits geschaft,&lt;br /&gt;
da ein Heulen u.[nd] Singen in der Luft, ein Krachen, &lt;br /&gt;
Splittern u.[nd] brummen. Der Feind legt Störungsfeuer &lt;br /&gt;
das dem Trommelfeuer gleicht. _ Kehrt, marsch, marsch! Einer &lt;br /&gt;
sprach es aus, _ alle führten es aus. Da kann man laufen! &lt;br /&gt;
_ Nun saßen wir alle im alten Graben u.[nd] warteten bis &lt;br /&gt;
sich das Feuer erschöpft hatte, dann gings zurück. Es fehlte &lt;br /&gt;
kein Mann. _ _ Nach Rückkehr kam unser Leib- u.[nd] Magenkutscher &lt;br /&gt;
Hempel mit seiner Kohldampfhaubitze. (Gulaschkanone &lt;br /&gt;
kann früher einmal richtig gewesen sein. Jetzt &lt;br /&gt;
ist Gullasch ein Gericht, an das man sehnsuchtsvoll &lt;br /&gt;
wie an gute, alte Zeiten zurückdenkt.) Wir löffeln also &lt;br /&gt;
mit Behagen unseren Dörrgemüseersatz u.[nd] aßen gleich &lt;br /&gt;
die Hälfte unserer Tagesportion an Brot auf, um wenigstens &lt;br /&gt;
etwas im Magen zu haben. Als ich meinen Magen genug &lt;br /&gt;
belastet hatte, streckte ich mich lang u.[nd] war bald entschlummert. &lt;br /&gt;
Nicht lange durfte ich mich ungestörter Ruhe freuen. Ein furchtbares Krachen, dann ein Hagel von Erdklumpen folgten, die auf &lt;br /&gt;
meine Zeltbahn niedertrommelten, weckten mich. 3 m von &lt;br /&gt;
meinem Loch hatte eine schwarze Sau die Erde aufgewühlt. Andere &lt;br /&gt;
folgten, aber etwas weiter. Da der Feind Feuerpause machte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
versuchte ich wieder zu schlafen, aber kaum die Augen zugemacht, &lt;br /&gt;
gings wieder los.  So gings nun die ganze Nacht. &lt;br /&gt;
Erst gegen morgen fand ich einige Stunden Ruhe. _ Heute &lt;br /&gt;
sollen wir hier abgelöst werden u.[nd] in das Dorf kommen, in &lt;br /&gt;
dem die Küchen stehen. Da soll es ja noch mehr Dunst((?)) geben. &lt;br /&gt;
_ _ 24.4.18. Sitze augenblicklich wieder in meinem Loche. &lt;br /&gt;
Haben eine ganz schöne Zeit vom 17.-24.4.18 in &lt;br /&gt;
Cerisÿ verlebt. Nach vielem Suchen fanden wir &lt;br /&gt;
endlich ein Quartier mit Keller am Ausgang des &lt;br /&gt;
Dorfes nahe einer Schlucht, in der eine schwere Batterie &lt;br /&gt;
stand. Haben uns unser Nest schön eingerichtet. Einen &lt;br /&gt;
schönen runden Tisch, Stühle, Sessel, Spind, Hängelampe und &lt;br /&gt;
Wanduhr bildeten die Ausstattung der Zimmer. Oft genug &lt;br /&gt;
mußten wir in den Keller flüchten, weil die schweren &lt;br /&gt;
Brocken allzdicht kamen. Dienst war wenig. Vorm. 1 Std. &lt;br /&gt;
Exerzieren u.[nd] nachm.[ittags] Appell. _ _ Bin am 18.4. hier Sergeant &lt;br /&gt;
geworden u.[nd] trage als solcher mit Stolz die großen Sprelinge((?)). &lt;br /&gt;
_ _ _ Heute morgen gings nun los. Sind die Reserve &lt;br /&gt;
u.[nd] liegen an einem Abhang, an dem unsere Geschütze &lt;br /&gt;
stehen. Es wird nämlich angegriffen. Um 5 Uhr ging das &lt;br /&gt;
Trommelfeuer los. Mittags kam die Meldung, daß die &lt;br /&gt;
Höhe 104, vor der wir lagen u.[nd] die die ganze Gegend beherrschte &lt;br /&gt;
genommen ist. _ _ Links von uns wird um Villers-Bretomeux [Villers-Bretonneux] &lt;br /&gt;
gerungen. Die Hälfte des Dorfes befindet sich &lt;br /&gt;
in unserer Hand. Jetzt haben wir Franzosen vor uns.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODE.OTM&amp;diff=350</id>
		<title>.ODE.OTM</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODE.OTM&amp;diff=350"/>
				<updated>2015-06-11T14:24:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bauen. Alles arbeitet fieberhaft, um schnell fertig zu werden, &lt;br /&gt;
um dann in die Behausungen, die aus Löchern bestehen, zurückkehren &lt;br /&gt;
zu können; denn es ist ja altbekannt, daß man sich &lt;br /&gt;
zu Hause am wohlsten fühlt. Mit Anbruch der Dunkelheit &lt;br /&gt;
arbeitn wir auf der Höhe, die vom Feinde eingesehen &lt;br /&gt;
werden kann. Die Hälfte der Arbeit ist bereits geschaft,&lt;br /&gt;
 da ein Heulen u.[nd] Singen in der Luft, ein Krachen, &lt;br /&gt;
Splittern u.[nd] brummen. Der Feind legt Störungsfeuer &lt;br /&gt;
das dem Trommelfeuer gleicht. _ Kehrt, marsch, marsch! Einer &lt;br /&gt;
sprach es aus, _ alle führten es aus. Da kann man laufen! &lt;br /&gt;
_ Nun saßen wir alle im alten Graben u.[nd] warteten bis &lt;br /&gt;
sich das Feuer erschöpft hatte, dann gings zurück. Es fehlte &lt;br /&gt;
kein Mann. _ _ Nach Rückkehr kam unser Leib- u.[nd] Magenkutscher &lt;br /&gt;
Hempel mit seiner Kohldampfhaubitze. (Gulaschkanone &lt;br /&gt;
kann früher einmal richtig gewesen sein. Jetzt &lt;br /&gt;
ist Gullasch ein Gericht, an das man sehnsuchtsvoll &lt;br /&gt;
wie an gute, alte Zeiten zurückdenkt.) Wir löffeln also &lt;br /&gt;
mit Behagen unseren Dörrgemüseersatz u.[nd] aßen gleich &lt;br /&gt;
die Hälfte unserer Tagesportion an Brot auf, um wenigstens &lt;br /&gt;
etwas im Magen zu haben. Als ich meinen Magen genug &lt;br /&gt;
belastet hatte, streckte ich mich lang u.[nd] war bald entschlummert. &lt;br /&gt;
Nicht lange durfte ich mich ungestörter Ruhe freuen. Ein furchtbares Krachen, dann ein Hagel von Erdklumpen folgten, die auf &lt;br /&gt;
meine Zeltbahn niedertrommelten, weckten mich. 3 m von &lt;br /&gt;
meinem Loch hatte eine schwarze Sau die Erde aufgewühlt. Andere &lt;br /&gt;
folgten, aber etwas weiter. Da der Feind Feuerpause machte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
versuchte ich wieder zu schlafen, aber kaum die Augen zugemacht, &lt;br /&gt;
gings wieder los.  So gings nun die ganze Nacht. &lt;br /&gt;
Erst gegen morgen fand ich einige Stunden Ruhe. _ Heute &lt;br /&gt;
sollen wir hier abgelöst werden u.[nd] in das Dorf kommen, in &lt;br /&gt;
dem die Küchen stehen. Da soll es ja noch mehr Dunst((?)) geben. &lt;br /&gt;
_ _ 24.4.18. Sitze augenblicklich wieder in meinem Loche. &lt;br /&gt;
Haben eine ganz schöne Zeit vom 17.-24.4.18 in &lt;br /&gt;
Cerisÿ verlebt. Nach vielem Suchen fanden wir &lt;br /&gt;
endlich ein Quartier mit Keller am Ausgang des &lt;br /&gt;
Dorfes nahe einer Schlucht, in der eine schwere Batterie &lt;br /&gt;
stand. Haben uns unser Nest schön eingerichtet. Einen &lt;br /&gt;
schönen runden Tisch, Stühle, Sessel, Spind, Hängelampe und &lt;br /&gt;
Wanduhr bildeten die Ausstattung der Zimmer. Oft genug &lt;br /&gt;
mußten wir in den Keller flüchten, weil die schweren &lt;br /&gt;
Brocken allzdicht kamen. Dienst war wenig. Vorm. 1 Std. &lt;br /&gt;
Exerzieren u.[nd] nachm.[ittags] Appell. _ _ Bin am 18.4. hier Sergeant &lt;br /&gt;
geworden u.[nd] trage als solcher mit Stolz die großen Sprelinge((?)). &lt;br /&gt;
_ _ _ Heute morgen gings nun los. Sind die Reserve &lt;br /&gt;
u.[nd] liegen an einem Abhang, an dem unsere Geschütze &lt;br /&gt;
stehen. Es wird nämlich angegriffen. Um 5 Uhr ging das &lt;br /&gt;
Trommelfeuer los. Mittags kam die Meldung, daß die &lt;br /&gt;
Höhe 104, vor der wir lagen u.[nd] die die ganze Gegend beherrschte &lt;br /&gt;
genommen ist. _ _ Links von uns wird um Villers-Bretomeux [Villers-Bretonneux] &lt;br /&gt;
gerungen. Die Hälfte des Dorfes befindet sich &lt;br /&gt;
in unserer Hand. Jetzt haben wir Franzosen vor uns.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODA.OTI&amp;diff=349</id>
		<title>.ODA.OTI</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODA.OTI&amp;diff=349"/>
				<updated>2015-06-11T13:29:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bindfäden. _ Wunderbar ist es da in Löchern unter Zelte zu &lt;br /&gt;
sitzen u.[nd] sich das Wasser in's Genick träufeln zu lassen. Am &lt;br /&gt;
Abend bekamen wir dann noch anständiges Trommelfeuer, &lt;br /&gt;
aber der erwartete Angriff blieb aus. _ Warmes Essen gab &lt;br /&gt;
es in der Nacht auch nicht, da die Küche in einem Granatloch &lt;br /&gt;
liegen geblieben war. Nun soll man mit einem &lt;br /&gt;
Drittel Brot den ganzen Tag auskommen. _ 7.4. Heute ist &lt;br /&gt;
wieder ganz schönes Wetter. Habe meine Decken zum Trocknen &lt;br /&gt;
rausgelegt. _ 8.4. Heute hat es fast den ganzen Tag geregnet. &lt;br /&gt;
Habe gefroren wie ein Schneider im Sonnenschein. Der Tomÿ &lt;br /&gt;
hat die ganze Nacht gefunkt u.[nd] einem so das Schlafen &lt;br /&gt;
unmöglich gemacht. Zum Abend bekamen wir wieder &lt;br /&gt;
keine Portionen. Heute gehe ich aber selbst den Hempel ((?)) &lt;br /&gt;
meine Meinung sagen. _ _ 9.4.18. Habe gestern Abend &lt;br /&gt;
selbst Stroh aus dem nahen Dorfe geholt. Lag diese Nacht &lt;br /&gt;
schön warm. Heute früh hat unsere Artillerie den Tomÿ &lt;br /&gt;
beharkt. Dachte schon wir sind wieder drann mit Angreifen, &lt;br /&gt;
ist aber nichts geworden. _ _ 10.4. Leidlich schönes Wetter. Die &lt;br /&gt;
Fliegertätigkeit ist enorm. Sollen morgen früh abgelöst &lt;br /&gt;
werden. Ob es etwas werden wird, ist noch nicht heraus. &lt;br /&gt;
_ Liegen hier bei dem zerschossenen französischen &lt;br /&gt;
Dorfe Hamel [Le Hamel((?))]. _ Werfe ich einen Blick aus meinem &lt;br /&gt;
Loch, so schweift er über drei frische Gräber((?)), über aufgewühlte &lt;br /&gt;
Santfelder((?)), zerschossene Häuser, von Grund an gefällten Bäumen&lt;br /&gt;
auf einer einsamen Höhe, die den Horizont begegnen. &lt;br /&gt;
Trostlos sieht der erwachende Frühlinghier aus. _ Geschosse&lt;br /&gt;
aller Art u.[nd] allen Kalibers heulen u.[nd] zischen durch die Luft. &lt;br /&gt;
Tod u.[nd] Verderben mit sich führend. Überall spritzen Erdfontänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hoch. Scharf u.[nd] dumpf grollend krachen die &lt;br /&gt;
Explosionen je nachdem welcher Art das Geschoß ist. Die &lt;br /&gt;
laue Frühlingsluft ist mit Pulver u.[nd] Gasgeruch angefüllt. &lt;br /&gt;
Gleich großen Raubvögeln kreisen Flieger über uns. &lt;br /&gt;
Krachen schlagen ihre Rieseneier in den Boden, knasternd((?)) &lt;br /&gt;
senden Maschinengewehre ihren Kugelregen über uns. Überall &lt;br /&gt;
lauert Tod u.[nd] Verderben. _ Der Mensch verkriecht sich in Erdlöcher &lt;br /&gt;
u.[nd] schmiegt sich eng an die alte Mutter Erde, denn nur sie &lt;br /&gt;
allein kann die Geschosse abhalten. Hier kann man sagen: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Und die Erde ist wüste u.[nd] leer.&amp;quot; Überall dieses Getöse, dem &lt;br /&gt;
Verderben zum Trotze, schmettern Lerchen ihre alte Frühlingsweisen &lt;br /&gt;
in die Luft. 13.4.18. Gestern abend abgelöst. &lt;br /&gt;
Es war auch Zeit, denn Tomÿ schickt schwere Minen herüber. &lt;br /&gt;
Liegen hier an einem Hang auch in Löcher; das Wetter, das jetzt &lt;br /&gt;
zwei Tage schön war, ist wieder umgeschlagen. Sonst dasselbe &lt;br /&gt;
Leben wie dort. 15.4.18 Gestern waren wir Drahtverhau&lt;br /&gt;
vor der alten engl.[ischen] Stellung bauen. Der Engl.[änder] soll nämlich &lt;br /&gt;
sehr viel Reserven hier haben und will Gegenstöße machen. &lt;br /&gt;
Hoffentlich bleibt es bei der Annahme. _ Das Wetter ist &lt;br /&gt;
sehr kalt geworden man friert dauernd. Artl.-Feuer gibts &lt;br /&gt;
hier mehr als dort. Ganz schwere Brocken schlagen &lt;br /&gt;
ganz in der Nähe ein. Es hat die Schlucht traurig weg. ((?))&lt;br /&gt;
16.4. Gestern wieder Verhauhe gebaut. Der Tomÿ befunkt ((?))&lt;br /&gt;
das neue Drahtverhau mit schweren Granaten u.[nd] Schrappnells. &lt;br /&gt;
Wir mußten türmen. In der Nacht wenig geschlafen aber aufgestanden. &lt;br /&gt;
_ _ _ Eine Nacht _ _ _ Um 7 Uhr Abmarsch zum Verhauhe&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODA.OTI&amp;diff=348</id>
		<title>.ODA.OTI</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.piktoresk.com/index.php?title=.ODA.OTI&amp;diff=348"/>
				<updated>2015-06-11T13:29:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Transkriptor3000: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[LEFT PAGE] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bindfäden. _ Wunderbar ist es da in Löchern unter Zelte zu &lt;br /&gt;
sitzen u.[nd] sich das Wasser in's Genick träufeln zu lassen. Am &lt;br /&gt;
Abend bekamen wir dann noch anständiges Trommelfeuer, &lt;br /&gt;
aber der erwartete Angriff blieb aus. _ Warmes Essen gab &lt;br /&gt;
es in der Nacht auch nicht, da die Küche in einem Granatloch &lt;br /&gt;
liegen geblieben war. Nun soll man mit einem &lt;br /&gt;
Drittel Brot den ganzen Tag auskommen. _ 7.4. Heute ist &lt;br /&gt;
wieder ganz schönes Wetter. Habe meine Decken zum Trocknen &lt;br /&gt;
rausgelegt. _ 8.4. Heute hat es fast den ganzen Tag geregnet. &lt;br /&gt;
Habe gefroren wie ein Schneider im Sonnenschein. Der Tomÿ &lt;br /&gt;
hat die ganze Nacht gefunkt u.[nd] einem so das Schlafen &lt;br /&gt;
unmöglich gemacht. Zum Abend bekamen wir wieder &lt;br /&gt;
keine Portionen. Heute gehe ich aber selbst den Hempel ((?)) &lt;br /&gt;
meine Meinung sagen. _ _ 9.4.18. Habe gestern Abend &lt;br /&gt;
selbst Stroh aus dem nahen Dorfe geholt. Lag diese Nacht &lt;br /&gt;
schön warm. Heute früh hat unsere Artillerie den Tomÿ &lt;br /&gt;
beharkt. Dachte schon wir sind wieder drann mit Angreifen, &lt;br /&gt;
ist aber nichts geworden. _ _ 10.4. Leidlich schönes Wetter. Die &lt;br /&gt;
Fliegertätigkeit ist enorm. Sollen morgen früh abgelöst &lt;br /&gt;
werden. Ob es etwas werden wird, ist noch nicht heraus. &lt;br /&gt;
_ Liegen hier bei dem zerschossenen französischen &lt;br /&gt;
Dorfe Hamel [Le Hamel((?))]. _ Werfe ich einen Blick aus meinem &lt;br /&gt;
Loch, so schweift er über drei frische Gräber((?)), über aufgewühlte &lt;br /&gt;
Santfelder((?)), zerschossene Häuser, von Grund an gefällten Bäumen&lt;br /&gt;
auf einer einsamen Höhe, die den Horizont begegnen. &lt;br /&gt;
Trostlos sieht der erwachende Frühlinghier aus. _ Geschosse&lt;br /&gt;
aller Art u.[nd] allen Kalibers heulen u.[nd] zischen durch die Luft. &lt;br /&gt;
Tod u.[nd] Verderben mit sich führend. Überall spritzen Erdfontänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[RIGHT PAGE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hoch. Scharf u.[nd] dumpf grollend krachen die &lt;br /&gt;
Explosionen je nachdem welcher Art das Geschoß ist. Die &lt;br /&gt;
laue Frühlingsluft ist mit Pulver u.[nd] Gasgeruch angefüllt. &lt;br /&gt;
Gleich großen Raubvögeln kreisen Flieger über uns. &lt;br /&gt;
Krachen schlagen ihre Rieseneier in den Boden, knasternd((?)) &lt;br /&gt;
senden Maschinengewehre ihren Kugelregen über uns. Überall &lt;br /&gt;
lauert Tod u.[nd] Verderben. _ Der Mensch verkriecht sich in Erdlöcher &lt;br /&gt;
u.[nd] schmiegt sich eng an die alte Mutter Erde, denn nur sie &lt;br /&gt;
allein kann die Geschosse abhalten. Hier kann man sagen: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Und die Erde ist wüste u.[nd] leer.&amp;quot; Überall dieses Getöse, dem &lt;br /&gt;
Verderben zum Trotze, schmettern Lerchen ihre alte Frühlingsweisen &lt;br /&gt;
in die Luft. 13.4.18. Gestern abend abgelöst. &lt;br /&gt;
Es war auch Zeit, denn Tomÿ schickt schwere Minen herüber. &lt;br /&gt;
Liegen hier an einem Hang auch in Löcher; das Wetter, das jetzt &lt;br /&gt;
zwei Tage schön war, ist wieder umgeschlagen. Sonst dasselbe &lt;br /&gt;
Leben wie dort. 15.4.18 Gestern waren wir Drahtverhau&lt;br /&gt;
vor der alten engl.[ischen] Stellung bauen. Der Engl.[änder] soll nämlich &lt;br /&gt;
sehr viel Reserven hier haben und will Gegenstöße machen. &lt;br /&gt;
Hoffentlich bleibt es bei der Annahme. _ Das Wetter ist &lt;br /&gt;
sehr kalt geworden man friert dauernd. Artl.-Feuer gibts &lt;br /&gt;
hier mehr als dort. Ganz schwere Brocken schlagen &lt;br /&gt;
ganz in der Nähe ein. Es hat die Schlucht traurig weg. ((?))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.4. Gestern wieder Verhauhe gebaut. Der Tomÿ befunkt ((?))&lt;br /&gt;
das neue Drahtverhau mit schweren Granaten u.[nd] Schrappnells. &lt;br /&gt;
Wir mußten türmen. In der Nacht wenig geschlafen aber aufgestanden. &lt;br /&gt;
_ _ _ Eine Nacht _ _ _ Um 7 Uhr Abmarsch zum Verhauhe&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Transkriptor3000</name></author>	</entry>

	</feed>